Regensburg, 20.05.2017

Im Koalitionsvertrag hatten wir folgendes vereinbart: „Aus der Geschichte der Jüdischen Gemeinde Regensburgs von 1933 bis 1945 und der Rolle, welche die Stadt und ihre Repräsentanten dabei inne hatten, sehen wir uns in der Verpflichtung, die Jüdische Gemeinde bei der geplanten Schaffung eines neuen Jüdischen Gemeindezentrums am historischen Ort der zerstörten Synagoge maßgeblich zu unterstützen.“

Christa meier, Oberbürgermeisterin a.D., Stadträtin, am Stand des Fördervereins beim Bunten Wochenende am Grieser Spitz

Christa Meier, Oberbürgermeisterin a.D., Stadträtin, am Stand des Fördervereins beim Bunten Wochenende am Grieser Spitz

Inzwischen ist einiges geschehen, um diesen Punkt des Koalitionsvertrags zu erfüllen. Ein Wettbewerb wurde ausgelobt, den das Architekturbüro Staab aus Berlin gewann. Der Bund und das Land Bayern beteiligen sich an den Kosten von mehr als 7 Mio. € für den Gesamtkomplex. Die Stadt Regensburg erfüllt ihre Verpflichtung aus der Historie, denn: Am 9. November 1938, in der sogenannten Reichskristallnach, wurde wie in vielen deutschen Städten, die Synagoge Am Brixener Hof in Regensburg niedergebrannt. Die Feuerwehr schützte nur die umliegenden Gebäude vor dem Übergriff der Flammen.
Um hier Wiedergutmachung zu leisten beschloss der Stadtrat 2 Mio € als Baukostenzuschuss zu geben.

Am Mittwoch, den 19. Oktober 2016 um 11 Uhr, war Grundsteinlegung. Die Schauspielerin Adele Neuhauser, die eine jüdische Großmutter hatte, hielt eine bewegende Rede.

Noch im Winter 2016/17 konnte die Bodenplatte betoniert werden. Inzwischen wachsen die Wände in die Höhe und wenn alles gut geht, steigt das Richtfest im kommenden Oktober.

Dann kann der geplante Termin für die Einweihung der Synagoge, der 23. Februar 2019 eingehalten werden, der Tag, an dem genau 500 Jahre zuvor das Judenghetto am Neupfarrplatz mit seiner Synagoge zerstört und die Juden aus der Stadt vertreiben wurden.

Die SPD-Stadtratsfraktion und viele Ihrer Mitglieder sind Förderer oder Mitglied im Förderverein Neue Regensburger Synagoge.

Wenn auch Sie den Bau des jüdischen Gemeindezentrums mit der Synagoge unterstützen wollen, können Sie spenden an den

Förderverein Neue Regensburger Synagoge e.V.
Sparkasse Regensburg, IBAN DE12 7505 0000 0026 5954 39

und/oder Mitglied werden:

Förderverein Neue Regensburger Synagoge e.V.
c/o Dieter Weber
Edith-Stein-Str. 2
93055 Regensburg