{"id":4135,"date":"2020-05-15T07:01:07","date_gmt":"2020-05-15T05:01:07","guid":{"rendered":"http:\/\/spd-stadtrat.de\/?p=4135"},"modified":"2020-05-26T14:13:58","modified_gmt":"2020-05-26T12:13:58","slug":"die-koalition-fuer-regensburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/spd-stadtrat.de\/?p=4135","title":{"rendered":"Die Koalition f\u00fcr Regensburg &#8211; Koalitionsvereinbarung 2020-2026"},"content":{"rendered":"\n<p>Koalitionsvereinbarung f\u00fcr die Stadtratsperiode 2020-2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sozialdemokratische Partei Deutschlands<\/strong>; <strong>Stadtratsfraktion Regensburg<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Christlich-Soziale Union in Bayern e.V.<\/strong>, <strong>Stadtratsfraktion Regensburg<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Freie W\u00e4hler Regensburg<\/strong>, <strong>Stadtratsfraktion<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Freie Demokratische Partei<\/strong>, <strong>Stadtratsfraktion<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Stadtrat Christian Janele (CSB)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/spd-stadtrat.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/PK-2020-05-14-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4137\" width=\"379\" height=\"284\" srcset=\"https:\/\/spd-stadtrat.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/PK-2020-05-14-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/spd-stadtrat.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/PK-2020-05-14-300x225.jpg 300w, https:\/\/spd-stadtrat.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/PK-2020-05-14-768x576.jpg 768w, https:\/\/spd-stadtrat.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/PK-2020-05-14-600x450.jpg 600w, https:\/\/spd-stadtrat.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/PK-2020-05-14.jpg 1363w\" sizes=\"(max-width: 379px) 100vw, 379px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h1>A.&nbsp; Vorwort<\/h1>\n\n\n\n<p>Die Fraktionen von CSU, SPD, Freien W\u00e4hlern und FDP im Regensburger Stadtrat sowie CSB-Stadtrat Christian Janele werden in der Stadtratsperiode 2020 bis 2026 eine Koalition bilden, um zum Wohle der Stadt Regensburg und ihrer B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger vertrauensvoll und auf Augenh\u00f6he zusammenzuarbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Papier legen die Koalitionspartner Ziele, konkrete Ma\u00dfnahmen sowie Verfahrensregeln und personelle Vereinbarungen fest. Sie werden sich in allen Fragen, die vom Stadtrat zu entscheiden sind, eng abstimmen und die so abgestimmten Entscheidungen gemeinsam treffen und vertreten.<\/p>\n\n\n\n<p>Alle Projekte aus dieser Koalitionsvereinbarung stehen unter dem Vorbehalt des Weiteren wirtschaftlichen Umfeldes und der Entwicklung der mittelfristigen Finanzsituation der Stadt Regensburg. Die Koalitionspartner sind sich bewusst, dass angesichts der sich abzeichnenden Wirtschaftskrise bedingt durch die \u201eCorona-Pandemie\u201c die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt auch mittelfristig nicht abgesch\u00e4tzt werden kann und insofern alle Ziele und Projekte unter einem Finanzierungsvorbehalt stehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Koalitionspartner schlie\u00dfen folgende Koalitionsvereinbarung:<\/p>\n\n\n\n<p>Vorbemerkung:<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr von der Stadt vorzunehmende Investitionen gilt das beschlossene Investitionsprogramm 2019-2023 als ma\u00dfgebliche Grundlage, soweit nachstehend nicht etwas anderes vereinbart ist.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr alle anderen Fragen, die nachfolgend nicht besonders geregelt sind, gilt der Status Quo (derzeitige Beschlusslage).<\/p>\n\n\n\n<h1>B.&nbsp; Inhalte<\/h1>\n\n\n\n<h2>1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wohnen<\/h2>\n\n\n\n<p>Bezahlbares Wohnen sehen wir als Grundrecht. Mieten m\u00fcssen auch im wachsenden Regensburg bezahlbar bleiben. Unsere Stadt braucht eine ausreichende Zahl an dauerhaft g\u00fcnstigen Mietwohnungen. Um dies sicherzustellen, setzen wir unsere Wohnbauoffensive fort. Wir setzen uns f\u00fcr eine soziale Durchmischung in allen Stadtteilen ein, f\u00fcr einen Austausch von Zugewanderten und Alteingesessenen, Menschen mit und ohne Behinderung, Jung und Alt, wie auch aus unterschiedlichen Einkommensverh\u00e4ltnissen.<\/p>\n\n\n\n<h3>1.1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Baugebiete und Nachverdichtung<\/h3>\n\n\n\n<p>In bestehenden Wohngebieten werden die Potentiale zur natur- und ressourcenschonenden Nachverdichtung genutzt und bestehende Baul\u00fccken systematisch geschlossen, sowie mindergenutzte Grundst\u00fccke und Brachfl\u00e4chen abgesch\u00f6pft. Um den Fl\u00e4chenverbrauch zu minimieren, werden M\u00f6glichkeiten, in die H\u00f6he zu bauen, ausgelotet. Wir setzen auf barrierefreies Bauen. Die Schaffung von Baurecht wird insgesamt beschleunigt.<\/p>\n\n\n\n<h3>1.2.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Grundst\u00fcckspolitik \u2013 Baulandmodell<\/h3>\n\n\n\n<p>Investoren und Investorinnen sollen sich an den Kosten f\u00fcr die Schaffung von Gr\u00fcnfl\u00e4chen und neuen sozialen Einrichtungen beteiligen. Dazu haben wir 2019 das Regensburger Baulandmodell beschlossen, das nun Anwendung findet. Die Stadt wird im Rahmen ihrer M\u00f6glichkeiten Wohnbaufl\u00e4chen erwerben. Hierf\u00fcr wird die Aus\u00fcbung von Vorkaufsrechten f\u00fcr uns verst\u00e4rkt ein Mittel sein. Wohnbau auf stadteigenen Fl\u00e4chen werden wir verst\u00e4rkt durch unser stadteigenes Wohnbauunternehmen \u2013 die Stadtbau GmbH \u2013 sowie in Regens\u00adburg t\u00e4tige Wohnbaugenossenschaften umsetzen. Nach M\u00f6glichkeit und Bedarf werden auch Stiftungen oder \u00f6ffentlich-rechtliche Institutionen ber\u00fccksichtigt. Sollte dies von privaten Bauherren verwirklicht werden, vergeben wir die Grundst\u00fccke grunds\u00e4tzlich im Erbbaurecht. Die Vergabe des Baurechts geschieht nach Konzeptausschreibungen und strikten Kriterien, die das Ziel eines sozialen und nachhaltigen Wohnungsbaus verfolgen. Dabei achten wir auf ein transparentes Vergabeverfahren. Der \u00f6ffentliche Raum ist entscheidend f\u00fcr die Lebensqualit\u00e4t in einem Quartier. Er muss in \u00f6ffentlicher Hand bleiben und von dieser unter Einbeziehung b\u00fcrgerschaftlichen Engagements entwickelt und realisiert werden.<\/p>\n\n\n\n<h3>1.3.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Stadtbau GmbH<\/h3>\n\n\n\n<p>Als Kommune nehmen wir aktiv Einfluss auf den Mietmarkt. Daf\u00fcr erweitern wir nach Bedarf die Eigenkapitalausstattung der Stadtbau GmbH durch Grundst\u00fccks- oder Geldeinlagen. Die Personalausstattung der Stadtbau GmbH verbessern wir so, dass sowohl die Bauvorhaben z\u00fcgig umgesetzt werden, wie auch weiterhin die soziale Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner fl\u00e4chendeckend gew\u00e4hrleistet ist. So stellen wir zeitnah bezahlbaren, barrierefreien und \u00f6kologischen Wohnraum sicher.<\/p>\n\n\n\n<p>Unser Ziel ist, die Rolle der Stadtbau als soziales Wohnbauunternehmen auszubauen und ihre Mietenentwicklung sozialvertr\u00e4glich auszugestalten. F\u00fcr besondere Wohnbedarfe wollen wir ein festes Kontingent an Wohnungen zur Belegung (nach Bedarf der Fach\u00e4mter) freihalten. Die Dauer der Leerst\u00e4nde bei der Stadtbau wird auf ein Minimum verk\u00fcrzt.<\/p>\n\n\n\n<h3>1.4.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wohnungsamt\/Abteilung Wohnen<\/h3>\n\n\n\n<p>Angesiedelt im Sozialreferat schaffen wir aus vorhandenen personellen Ressourcen ein Wohnungsamt bzw. eine eigene Abteilung im Sozialamt, in dem bisher im Amt f\u00fcr Stadtentwicklung und im Sozialamt angesiedelte Aufgabenbereiche zusammengef\u00fchrt werden. Die neue Struktur ist zust\u00e4ndig f\u00fcr die Zweckentfremdungssatzung, f\u00fcr Erhaltungssatzungen, den Mietspiegel, das Programm Wohnungstausch, Wohnberechti\u00adgungs\u00adscheine sowie das Wohngeld. Sie bietet Beratung zu allen Fragen des Mietwohnrechts, zur einkommensorientierten F\u00f6rderung f\u00fcr Mieterinnen und Mieter, im Falle von drohendem Wohnungsverlust und akuter Wohnungslosigkeit.<\/p>\n\n\n\n<h3>1.5.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Innovative und alternative Wohnprojekte<\/h3>\n\n\n\n<p>Wir f\u00f6rdern innovative Wohnformen wie Generationenwohnen, inklusive Wohnmodelle, Genossenschaften, usw. Wo sinnvoll, werden wir Fl\u00e4chen oder Fl\u00e4chenquoten f\u00fcr solche Wohnformen bei der Entwicklung von Bauland reservieren. Um die Nutzung dieses Angebots sicherzustellen, schaffen wir eine zentrale Anlaufstelle f\u00fcr gemeinschaftsorientierte Wohnprojekte. Das initiierte Wohnungstauschprojekt soll weiter ausgebaut und mit einer Mietf\u00f6rderung gekoppelt werden.<\/p>\n\n\n\n<h3>1.6.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bebauungsstandards<\/h3>\n\n\n\n<p>Wir wollen Wohnraum mit hohen \u00f6kologischen und sozialen Standards schaffen. Bei allen neuen Bebauungsgebieten achten wir auf Nachhaltigkeit und optimale Energiestandards. Wohnungen und deren Umfeld sollen barrierefrei um- und ausgebaut werden. Als Stadt werden wir Vorzeigeprojekte mit Holz umsetzen. Der Erhalt und die Weiterentwicklung von Bestandsgeb\u00e4uden sind &#8211; wo \u00f6kologisch und \u00f6konomisch sinnvoll \u2013 gegen\u00fcber dem Neubau vorzuziehen. Wir wollen m\u00f6glichst viel Kreislaufwirtschaft erm\u00f6glichen und so graue Energie vermeiden. F\u00fcr Holzbauweise wollen wir auch bei privaten Bauherren werben.<\/p>\n\n\n\n<h3>1.7.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Stellplatzsatzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Wir werden die Stellplatzverordnung reformieren, sodass die Zahl der vorgeschriebenen Pkw-Stellpl\u00e4tze angepasst, die Zahl der Fahrradstellpl\u00e4tze bedarfsgerecht erh\u00f6ht und auch Platz f\u00fcr Lastenr\u00e4der und Ladem\u00f6glichkeiten f\u00fcr E-Fahrzeuge vorgesehen wird.<\/p>\n\n\n\n<h3>1.8.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren<\/h3>\n\n\n\n<p>Wir werden das Stadtplanungs- und das Bauordnungsamt so ausstatten, dass Genehmigungsverfahren schneller durchgef\u00fchrt werden und Baurecht schneller geschaffen werden kann.<\/p>\n\n\n\n<h2>2.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Mobilit\u00e4t<\/h2>\n\n\n\n<p>Gute Verkehrspolitik &#8211; das bedeutet heute intelligente, umwelt- und klimafreundliche Mobilit\u00e4t zu einem bezahlbaren Preis zu erm\u00f6glichen. Wir wollen die verschiedenen Fortbewegungsarten nicht gegeneinander ausspielen, sondern ihre Vorteile miteinander kombinieren. Eine zukunftsf\u00e4hige Verkehrspolitik darf auch nicht an den Stadtgrenzen enden, sie muss die Infrastruktur und die Verkehrstr\u00e4ger der ganzen Region einbeziehen und intelligent vernetzen. Mit allen verkehrspolitischen Ma\u00dfnahmen verfolgen wir au\u00dferdem die \u201eVision Zero\u201c \u2013 keine Verkehrstoten in Regensburg. Die Stelle des Nahmobilit\u00e4ts\u00adbeauftragten wird insbesondere im Bereich Radverkehr gest\u00e4rkt.<\/p>\n\n\n\n<h3>2.1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u00d6PNV: Eine echt gute Alternative<\/h3>\n\n\n\n<p>Ein attraktiver \u00d6PNV ist in einer wachsenden Stadt wie Regensburg die Voraussetzung f\u00fcr eine Verkehrswende hin zu klimafreundlicher und nachhaltiger Mobilit\u00e4t. Zugleich ist der Verzicht auf das eigene Auto nur m\u00f6glich, wenn Mobilit\u00e4tsangebote rund um die Uhr verl\u00e4sslich bereitstehen. Wir stehen Ideen wie Wassertaxis, Seilbahn, Carpooling bzw. Ridepooling (z.B. Anrufsammeltaxi, Kleinbusse) offen gegen\u00fcber. Innovative Verkehrssysteme wie autonom fahrende \u201ePeople Mover\u201c wollen wir erproben. Auf den Hauptlinien im Stadtgebiet au\u00dferhalb der geplanten Stadtbahnlinien k\u00f6nnen innovative Konzepte gepr\u00fcft werden.<\/p>\n\n\n\n<h4>2.1.1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Stadtbahn\/Schienenverkehr<\/h4>\n\n\n\n<ul><li>Die Stadtbahn wollen wir so schnell wie m\u00f6glich verwirklichen und streben das bereits in 10 Jahren an. Um dies zu gew\u00e4hrleisten, wird in enger Abstimmung zwischen Stadtverwaltung und Stadtwerk zeitnah ein Vorschlag f\u00fcr die daf\u00fcr geeignete Organisationsform erarbeitet.<\/li><li>Neue k\u00fcnftige Umsteigepunkte sollen durch einen Ausbau bereits heute im Netz an Attraktivit\u00e4t gewinnen (z.B. DEZ). Es werden Verkn\u00fcpfungen von Regional- und Stadtbusverkehr geschaffen und Bustangenten gebildet.<\/li><li>Das Stadtbahnprojekt bedarf einer Anbindung des Landkreises, u.a. von Neutraubling sowie des nordwestlichen Landkreises und der Regensburger Gewerbegebiete (Haslbach, Burgweinting-Ost).<\/li><li>Gro\u00dfe Umstiegspunkte sollten immer mit Fahrradgaragen oder \u00fcberdachten Stellpl\u00e4tzen erg\u00e4nzt werden, um Bike&amp;Ride zu erm\u00f6glichen<\/li><li>Wir setzen uns auf \u00fcberregionaler Ebene f\u00fcr einen S-Bahn-Verkehr in der Region mit mindestens 30-Minuten-Takt durch die Bahn ein.<\/li><li>Wir setzen uns f\u00fcr den Ausbau der Bahn mit einem dritten und vierten Gleis Richtung Obertraubling ein.<\/li><li>Wir dringen darauf, dass der Landkreis eine attraktive P&amp;R-Infrastruktur bereitstellt, die Pendler zum Umstieg auf den \u00d6PNV und SPNV animiert.<\/li><li>Wir dringen auf einen Ausbau des Ostkorridors (u.a. Elektrifizierung der Strecke Regensburg-Hof).<\/li><li>Wir setzen uns f\u00fcr eine Verlagerung von G\u00fcterverkehr-Kapazit\u00e4ten von der Stra\u00dfe auf die Bahn ein.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h4>2.1.2.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Busverkehr: Linien-\/Taktplanung<\/h4>\n\n\n\n<ul><li>Wir erh\u00f6hen die Taktung der Busse und weiten die Fahrzeiten aus \u2013 gerade in den Morgenstunden vor 6 Uhr und abends nach 20 Uhr.<\/li><li>Gemeinsam mit den Verkehrsbetrieben gestalten wir das Regensburger Liniennetz neu. Ziel des Ausbaus des Liniennetzes soll es sein, eine Erh\u00f6hung der Direktverbindungen zwischen den Stadtteilen mittels Tangential-\/Ringlinien oder Expresslinien zu erreichen.<\/li><li>Daf\u00fcr wird das Liniennetz neu \u00fcberplant und es werden neue Linienangebote geschaffen, sowie die Taktung der Linien ausgebaut.<\/li><li>Alle Buslinien und Haltestellen werden zuk\u00fcnftig werktags zwischen 6 und 22 Uhr mindestens halbst\u00fcndlich bedient; auf den Hauptverbindungsrouten soll tags\u00fcber alle 5 bis 10 Minuten eine Fahrm\u00f6glichkeit bestehen.<\/li><li>Die Einf\u00fchrung von Stadtteilbussen werden wir pr\u00fcfen.<\/li><li>Das Nachtbusangebot wollen wir auf weitere N\u00e4chte ausweiten, zun\u00e4chst auf die Nacht von Donnerstag auf Freitag.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h4>2.1.3.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Busverkehr: Tarif<\/h4>\n\n\n\n<ul><li>F\u00fcr den RVV streben wir eine neue Preisgestaltung an: g\u00fcnstiger, sozialer, einfacher, attraktiver. Priorit\u00e4r ist f\u00fcr uns jedoch die Angebotsverbesserung des \u00d6PNV.<\/li><li>Dabei wird auf digitale Tickets (z.B. Apps) und Standards gesetzt, die andere Mobilit\u00e4tsformen oder st\u00e4dtische Angebote integrieren (Mobilit\u00e4tskarte).<\/li><li>Als ersten Schritt werden wir den Emil, sp\u00e4testens 2021, kostenfrei anbieten. Als weiteren Schritt streben wir die Einf\u00fchrung eines kostenfreien \u00d6PNV f\u00fcr die Innenstadt an.<\/li><li>Wir f\u00fchren sehr schnell ein 365-Euro-Ticket f\u00fcr Sch\u00fcler und Auszubildende ein und nehmen daf\u00fcr die F\u00f6rderung des Freistaates Bayern in Anspruch.<\/li><li>Wir starten 2021 die Aktion \u201eNeue Mobilit\u00e4t 65plus\u201c: Seniorinnen und Senioren ab 65 Jahren, die nach der Familien- und Berufsphase ihren F\u00fchrerschein freiwillig abgeben und damit dauerhaft auf das Auto verzichten, bekommen ein Jahres-Ticket f\u00fcr den RVV gratis.<\/li><li>Den \u00d6PNV bieten wir tageweise kostenlos an, z.B. an Adventssamstagen.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h4>2.1.4.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Infrastruktur<\/h4>\n\n\n\n<ul><li>Wir verwirklichen am Hauptbahnhof ein modernes, attraktives Busterminal mit zentralen Dienstleistungen in einem angenehmen Umfeld.<\/li><li>In Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn werden wir weiter darauf hinwirken, dass die Bahnhaltepunkte D\u00f6rnberg, Candis und Wutzlhofen geplant und der Bahnhof Walhallastra\u00dfe errichtet wird. Dieser Haltepunkt wird mit h\u00f6chster Priorit\u00e4t ausgebaut, da er der wichtigste \u00d6PNV-Verkn\u00fcpfungspunkt mit behindertengerechter Vernetzung zum Fu\u00dfg\u00e4nger-, Rad- und Busverkehr im Norden der Stadt werden kann.<\/li><li>Wir optimieren das Park&amp;Ride-Angebot durch Mobilit\u00e4tspunkte mit einer guten Busanbindung, sicheren Fahrradstellpl\u00e4tzen und Fahrradverleihstationen. Die Mobilit\u00e4tsdrehscheibe Unterer W\u00f6hrd richten wir ein, des Weiteren stehen die Parkpl\u00e4tze der Donauarena und des Jahnstadions im Fokus.<\/li><li>Die Attraktivit\u00e4t des Busfahrens steigt mit der Geschwindigkeit. Hierf\u00fcr werden Linien z.B. durch eigene Busspuren und Vorrangschaltung an Ampeln oder Busschleusen an Kreuzungen beschleunigt.<\/li><li>Die Ergebnisse des bereits in Auftrag gegebenen Busbeschleunigungsgutachtens werden den Ma\u00dfnahmen zugrunde gelegt.<\/li><li>Jede Bushaltestelle soll grunds\u00e4tzlich eine \u00fcberdachte Sitzm\u00f6glichkeit bieten.<\/li><li>Bushaltestellen und Busse werden generell barrierefrei.<\/li><li>Die gesamte Busflotte wird in den n\u00e4chsten Jahren auf emissionsfreien Betrieb umgestellt.<\/li><li>Wir statten Busse mit Klimaanlagen und WLAN aus.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h4>2.1.5.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Taxiverkehr<\/h4>\n\n\n\n<ul><li>Taxis geh\u00f6ren zum \u00d6PNV und m\u00fcssen deshalb eine Grundversorgung sicherstellen. Wir wollen erreichen, dass rund um die Uhr eine Mindestanzahl an Taxis im Einsatz ist.<\/li><li>Wir werden in einem \u201eTaxi-Gipfel\u201c mit den Taxi-Betreibern nach Wegen suchen, die Taxi-Zentrale, die Ortskundepr\u00fcfung und die M\u00f6glichkeiten digitaler Vorbestellungen via Apps z\u00fcgig zu optimieren.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h4>2.1.6.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Historische Stra\u00dfenbahn<\/h4>\n\n\n\n<p>Wir stehen dem Projekt \u201eHistorische Stra\u00dfenbahn\u201c positiv gegen\u00fcber und unterst\u00fctzen die Suche nach einer geeigneten Strecke.<\/p>\n\n\n\n<h3>2.2.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Fu\u00dfg\u00e4nger: Mehr Raum und R\u00fccksicht f\u00fcr die Schw\u00e4cheren<\/h3>\n\n\n\n<p>Zu Fu\u00df gehen ist die sauberste und g\u00fcnstigste Form der Fortbewegung, weil sie die Umwelt nicht belastet und am wenigsten Ressourcen verbraucht. Fu\u00dfg\u00e4nger sind jedoch zugleich die schw\u00e4chsten Verkehrsteilnehmer, also steht ihnen die meiste R\u00fccksichtnahme zu. Ihre Sicherheit, ob f\u00fcr Alt oder Jung, ist uns besonders wichtig.<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Wir erh\u00f6hen die Aufenthaltsqualit\u00e4t f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger in der Altstadt. Nach Umsetzung der Ergebnisse des B\u00fcrgerentscheids Radverkehr mit einer Ring-Linie um die Altstadt wird gepr\u00fcft, ob davon nicht betroffene Stra\u00dfen ausschlie\u00dflich dem Fu\u00dfg\u00e4ngerverkehr durch Umwidmung in Fu\u00dfg\u00e4ngerzonen zur\u00fcckgegeben werden k\u00f6nnen.<\/li><li>Wir setzen bestehende Regeln um und halten unbefugten Verkehr konsequent aus der Innenstadt heraus (z.B. Gesandtenstra\u00dfe, Residenzstra\u00dfe, Goliathstra\u00dfe). Dies geschieht zuerst durch deutlich st\u00e4rkere Kontrollen.<\/li><li>Wir pr\u00fcfen die technische M\u00f6glichkeit, intelligente Ampelsysteme einzusetzen.<\/li><li>Alle Ampelanlagen sollen f\u00fcr Sehbehinderte und Blinde mit Signalsystemen ausgestattet werden.<\/li><li>Wir sorgen f\u00fcr eine gute Begehbarkeit der Fu\u00dfg\u00e4ngerrouten insbesondere f\u00fcr \u00e4ltere Menschen und solche mit Behinderung durch einen kontinuierlichen Unterhalt, durch Gehwegabsenkungen und in der Altstadt durch die Pflege der Pflasterfugen.<\/li><li>Wir werden bei Umbau- und Neubauma\u00dfnahmen f\u00fcr blinde und sehbehinderte Menschen taktile Bodenleitsysteme (gerillt und wei\u00df) bei Fu\u00dfg\u00e4ngerfurten und Haltestellen anbringen und so Barrierefreiheit herstellen.<\/li><li>Wir schaffen in allen Stadtteilen an Bushaltestellen und an langen Gehwegen Sitzgelegenheiten.<\/li><li>Wir sorgen f\u00fcr insektenfreundliche Beleuchtung an Gehwegen, die nachts als unsicher empfunden werden. Daf\u00fcr setzen wir intelligente Lichtkonzepte, wie die bedarfsorientierte Stra\u00dfenbeleuchtung mit Bewegungsmeldern, ein.<\/li><li>Bei der Einrichtung von Baustellen legen wir k\u00fcnftig ein besonderes Augenmerk darauf, dass der Fu\u00dfg\u00e4nger- und Radverkehr sicher und gut umgeleitet wird.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3>2.3.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Radverkehr: Mit dem Fahrrad sicher und schnell ans Ziel<\/h3>\n\n\n\n<p>Wir setzen die Ziele des Radentscheids schnellstm\u00f6glich um.<\/p>\n\n\n\n<h4>2.3.1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ausbau des Radwegenetzes<\/h4>\n\n\n\n<h5>2.3.1.1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Altstadtumfahrung und Radwegenetz<\/h5>\n\n\n\n<p>Zur Entlastung des Fu\u00dfverkehrs im historischen Stadtzentrum wollen wir die Altstadtumfahrung zu einem Fahrradring umwidmen. Auf geeigneten Strecken, z.B. entlang der Fl\u00fcsse und Schienen, soll es k\u00fcnftig schnelle Radwege geben.<\/p>\n\n\n\n<h5>2.3.1.2.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Fahrradstra\u00dfen und Radwegenetz<\/h5>\n\n\n\n<p>Wir werden ein geschlossenes und leistungsf\u00e4higes Radwegenetz innerhalb der Stadt und in Zusammenarbeit mit den Umlandgemeinden verwirklichen. Wo m\u00f6glich, wollen wir in Nebenstra\u00dfen, Wohngebieten und der Innenstadt neue Fahrradstra\u00dfen ausweisen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Radwege, die zu Hochschulen und Wohnheimen f\u00fchren, wollen wir verbessern.<\/p>\n\n\n\n<h5>2.3.1.3.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Neue Verbindungen<\/h5>\n\n\n\n<p>Projekte wie die Sinzinger Fu\u00df- und Radbr\u00fccke erm\u00f6glichen zudem neue Verbindungen innerhalb der Stadt und auch in den Landkreis. Bei diesen Projekten werden wir unter Beteiligung der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger eine m\u00f6glichst naturschonende Umsetzung erm\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir bekennen uns zu einer eigenen Fu\u00df- und Radwegeverbindung von Weichs zur Innenstadt, die von den Hauptrouten des Autoverkehrs unabh\u00e4ngig ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir halten au\u00dferdem an dem Ziel einer Fu\u00df- und Radverkehrsverbindung von der Universit\u00e4t \u00fcber die Bahnanlagen zur Innenstadt fest.<\/p>\n\n\n\n<h4>2.3.2.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Radwegsicherheit<\/h4>\n\n\n\n<p>F\u00fcr uns steht die Verkehrssicherheit f\u00fcr alle am Verkehr Teilnehmenden im Fokus. Daf\u00fcr werden wir folgende Ma\u00dfnahmen ergreifen:<\/p>\n\n\n\n<h5>2.3.2.1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; R\u00e4umliche Trennung<\/h5>\n\n\n\n<p>Wir stellen die Verkehrssicherheit unter anderem durch die r\u00e4umliche Trennung von Radverkehr und motorisiertem Verkehr sicher.<\/p>\n\n\n\n<h5>2.3.2.2.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Radverkehr an Kreuzungen<\/h5>\n\n\n\n<p>In der Ampelschaltung werden zuk\u00fcnftig Radfahrerinnen und Radfahrer st\u00e4rker ber\u00fccksichtigt und priorisiert. Wir pr\u00fcfen, wo Fu\u00dfg\u00e4ngerinnen und Fu\u00dfg\u00e4nger bevorrechtigt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir werden die Kreuzungen auf die Sicherheit f\u00fcr den Radverkehr \u00fcberpr\u00fcfen und Ma\u00dfnahmen wie Spiegel erproben.<\/p>\n\n\n\n<p>Radwege sollen so breit sein, dass sie auch f\u00fcr Lastenr\u00e4dern gut geeignet sind.<\/p>\n\n\n\n<h5>2.3.2.3.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Baustellenmanagement<\/h5>\n\n\n\n<p>Insbesondere bei Baustellen wird auf eine gute und sichere Radwegef\u00fchrung geachtet. Der Radverkehr wird hierbei vor dem motorisierten Individualverkehr und gleich zum Fu\u00dfverkehr und den Belangen des \u00d6PNV gewichtet.<\/p>\n\n\n\n<h5>2.3.2.4.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Vision Zero<\/h5>\n\n\n\n<p>Unser \u00fcbergeordnetes Ziel ist die Vision Zero, die Senkung der Unf\u00e4lle im Stra\u00dfenverkehr und damit verbundenen Verkehrstoten und -verletzten auf null. Alle Ma\u00dfnahmen, die den Verkehr betreffen, werden sich daher an der Vision Zero ausrichten. Daf\u00fcr ergreifen wir pr\u00e4ventive Ma\u00dfnahmen, um alle, die am Verkehr teilnehmen, zu sch\u00fctzen. Die M\u00f6glichkeit, dass Lastenr\u00e4der und E-Bikes auf der Stra\u00dfe statt nur auf dem Radweg gefahren werden k\u00f6nnen, wird seitens der Verwaltung gepr\u00fcft.<\/p>\n\n\n\n<h4>2.3.3.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Service<\/h4>\n\n\n\n<h5>2.3.3.1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Fahrradverleihsystem<\/h5>\n\n\n\n<p>Das bereits vor sechs Jahren angesto\u00dfene Fahrradverleihsystem wollen wir zeitnah fl\u00e4chendeckend einf\u00fchren. Dabei wird das Angebot an E-Lastenr\u00e4dern besonders ausgebaut.<\/p>\n\n\n\n<h5>2.3.3.2.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Fahrradabstellpl\u00e4tze<\/h5>\n\n\n\n<p>Wir planen den Bau von Fahrradparkh\u00e4usern an den Knotenpunkten des Bus- und Schienenverkehrs. Radstellpl\u00e4tze m\u00fcssen in allen Stadtteilen und vor allem an Bushaltestellen ausgebaut werden. Zur Schaffung von Fahrradparkpl\u00e4tzen werden verst\u00e4rkt KFZ-Parkpl\u00e4tze umgewidmet und ausgestattet.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir errichten Lade- und Servicestationen in Fahrradgaragen und f\u00f6rdern sie an touristischen Routen z.B. am Bahnhof, oder am Donauradwanderweg.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Beseitigung von Schrottr\u00e4dern, die Abstellm\u00f6glichkeit im Stadtgebiet blockieren, richten wir eine wirksam gro\u00dfe Einsatzgruppe zur Beseitigung der Fahrradwracks ein.<\/p>\n\n\n\n<h5>2.3.3.3.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Fahrradschutz<\/h5>\n\n\n\n<p>Gemeinsam mit der Polizei wollen wir die \u00d6ffentlichkeit \u00fcber Ma\u00dfnahmen zum Schutz vor Fahrraddiebst\u00e4hlen aufkl\u00e4ren. Wir werden mehr sichere Radstellpl\u00e4tze und M\u00f6glichkeiten zum Anketten von Fahrr\u00e4dern schaffen, um dem Fahrraddiebstahl vorzubeugen.<\/p>\n\n\n\n<h5>2.3.3.4.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Fahrrad in Bussen<\/h5>\n\n\n\n<p>Wir pr\u00fcfen, wie die Mitnahmem\u00f6glichkeiten von Fahrr\u00e4dern in Bussen verbessert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h3>2.4.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Auto: Entlastung durch moderne Infrastruktur<\/h3>\n\n\n\n<p>Viele Menschen sind auf das Auto angewiesen, um zur Arbeit zu kommen, um Besorgungsfahrten zu erledigen, um Kinder oder Senioren zu fahren. Die Kfz-Zulassungszahlen steigen in unserer Stadt kontinuierlich an \u2013 auch deshalb, weil der \u00d6PNV in Regensburg noch l\u00e4ngst keine gleichwertige Alternative darstellt. Wir unterst\u00fctzen den raschen Umstieg auf umwelt- und klimafreundliche Antriebe, indem wir auf kommunaler Ebene entsprechende Anreize setzen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2.4.1. Sallerner Regenbr\u00fccke<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir sehen im Bereich Reinhausen\/Sallern dringenden Handlungsbedarf f\u00fcr eine Verbesserung der Verkehrssituation f\u00fcr alle Verkehrsarten und haben das Ziel, die Situation der seit Jahrzehnten stark von L\u00e4rm und Verkehr belasteten Anwohner der Amberger Stra\u00dfe sp\u00fcrbar zu verbessern. F\u00fcr die Sallerner Regenbr\u00fccke mit der Einhausung der Nordgaustra\u00dfe und dem entsprechenden L\u00e4rmschutz l\u00e4uft das Planfeststellungsverfahren. Es ist davon auszugehen, dass sich das Planfeststellungsverfahren und das bei Gericht anh\u00e4ngige Verfahren zur Sallerner Regenbr\u00fccke noch hinziehen werden. Um dennoch eine zeitnahe Entlastung der Anwohner der Amberger Stra\u00dfe zu erreichen, wird die Stadt Regensburg zus\u00e4tzlich folgende L\u00f6sungen pr\u00fcfen:<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Wir nehmen den Dialog mit den betroffenen Umlandgemeinden zur Verl\u00e4ngerung der Pilsen-Allee zur A93 nach Regenstauf auf, mit optimalem L\u00e4rmschutz f\u00fcr die Bewohner des Stadtnordens.<\/li><li>Wir wirken beim Bund auf eine Verlegung der B15 auf die B16 hin.<\/li><li>Wir werden gemeinsam mit dem Landkreis f\u00fcr eine verst\u00e4rkte Anbindung des \u00d6PNVs in den n\u00f6rdlichen Landkreis und f\u00fcr Pendlerparkpl\u00e4tze dort sorgen.<\/li><li>Wir setzen uns ebenso f\u00fcr die konsequente Anbindung des Pendler-Parkplatzes im Lappersdorfer Kreisel ein und pr\u00fcfen gemeinsam mit dem Landkreis an dieser Stelle ein Park-and-Ride-Angebot in Richtung Stadtzentrum.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>2.4.2. Infrastrukturprojekte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul><li>Wir optimieren die \u201eDEZ-Kreuzung\u201c (Nordgaustra\u00dfe\/Walhalla-Allee\/Frankenstra\u00dfe), die am st\u00e4rksten belastete Kreuzung in der Stadt, f\u00fcr alle Verkehrsarten, indem wir sie kreuzungsfrei umbauen.<\/li><li>Wir realisieren die Hafenspange zur besseren Erschlie\u00dfung des Bayernhafens sowie zur Entlastung des Stadtostens und der Bewohnerinnen und Bewohner von Schwabelweis.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>2.4.3. Parken<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul><li>Der Parkplatz am alten Eisstadion wird zu einer kosteng\u00fcnstigen, r\u00fcckbaubaren und schnell realisierbaren Mobilit\u00e4tsdrehscheibe mit einer m\u00f6glichst hohen Anzahl an Stellpl\u00e4tzen ausgebaut.<\/li><li>Bestehende Parkpl\u00e4tze entlang des Europakanals am Protzenweiher sollen \u00fcberbaut und als zus\u00e4tzliche Parkpl\u00e4tze genutzt werden.<\/li><li>Wir erhalten den Dultplatz als kostenlosen Parkplatz und pr\u00fcfen eine \u00dcberbauung der Warendult mit einer Parkgarage. Die Warendult bleibt erhalten.<\/li><li>Im Gegenzug verzichten wir auf die Parkgarage an der Gr\u00e4\u00dflschleife.<\/li><li>Wenn sich herausstellt, dass die geschaffenen Parkpl\u00e4tze nicht reichen, werden am Jakobi-Areal zus\u00e4tzliche Parkpl\u00e4tze geschaffen.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2>3.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Umwelt, Klima und Sauberkeit<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Eind\u00e4mmung der Klimakrise sehen wir als eine der dringlichsten Aufgaben der Politik auf allen Ebenen \u2013 wir stehen f\u00fcr Klimagerechtigkeit und bekennen uns zu der Verantwortung, die unserer Stadt in dem Zusammenhang zukommt. Alle relevanten Stadtratsvorlagen stehen deshalb unter Klimavorbehalt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir f\u00fchlen uns dem beschlossenen Leitbild \u201aEnergie und Klima\u2019 und dessen weiterer Umsetzung verpflichtet. Wir sehen Umweltschutz und Nachhaltigkeit als grundlegende Aufgabe, die alle Politikbereiche betrifft. Dem Schutz der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger vor L\u00e4rm werden wir mehr Aufmerksamkeit schenken, weil L\u00e4rm nachweislich krank macht.<\/p>\n\n\n\n<h3>3.1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; F\u00fcr ein gutes Klima in unserer Stadt<\/h3>\n\n\n\n<ul><li>Wir streben an, die Stadtverwaltung bis 2030 klimaneutral zu machen.<\/li><li>St\u00e4dtische T\u00f6chter und die Gesamtstadt sollen bis 2035 klimaneutral werden. Dazu werden wir gemeinsam mit den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern sowie der Wirtschaft einen Dialog entwickeln und soziale, wirtschaftliche und \u00e4sthetische Aspekte ber\u00fccksichtigen.<\/li><li>F\u00fcr die Umsetzung von Umwelt- und Klimaschutz spielt die Energieagentur in gemeinsamer Tr\u00e4gerschaft von Stadt und Landkreis Regensburg eine wichtige Rolle. Wir stehen f\u00fcr einen kontinuierlichen Ausbau der Energieagentur, um die anstehenden Aufgaben (z.B. Beratungsarbeit, Projektentwicklung) umsetzen zu k\u00f6nnen.<\/li><li>Die Nutzung st\u00e4dtischer Dachfl\u00e4chen f\u00fcr Solarenergie (Solarthermie, Photovoltaik und Solarstromspeicher) wollen wir in Zusammenarbeit mit der REWAG und Energiegenossenschaften, wie z.B. der BERR eG, systematisch erweitern.<\/li><li>St\u00e4dtische Geb\u00e4ude statten wir \u2013 wo immer m\u00f6glich \u2013 mit Photovoltaik und Solarstromspeicher aus und schaffen bei privaten und gewerblichen Neubauten die bauordnungsrechtlichen Voraussetzungen f\u00fcr Photovoltaikanlagen und Solarstromspeicher.<\/li><li>Die REWAG werden wir auf nachhaltige Energieversorgung ausrichten, indem wir die Eigenproduktion der REWAG im Bereich erneuerbare Energien ausbauen. Langfristiges Ziel ist es, dass die REWAG zum 100-Prozent-Erneuerbare-Energien-Versorger wird.<\/li><li>Die Umsetzung der Ma\u00dfnahmen aus dem Masterplan im Rahmen des \u201eSofortprogramms saubere Luft\u201c von 2018 und aus der zweiten Fortschreibung des Luftreinhalteplans von 2017 werden wir weiterhin mit Nachdruck verfolgen.<\/li><li>Die st\u00e4dtische Fahrzeugflotte wird auf emissionsfreie Antriebe umgestellt, sofern die technischen und wirtschaftlichen M\u00f6glichkeiten gegeben sind. Dazu geh\u00f6ren nicht nur Busse, sondern beispielsweise auch M\u00fcllfahrzeuge.<\/li><li>Zudem f\u00f6rdern wir E-Taxis, E-Fahrzeuge f\u00fcr Handwerksbetriebe und soziale Dienste Lasten-Pedelecs, elektrisches Car-Sharing und E-Bike-Systeme.<\/li><li>Die weitestgehende Nutzung industrieller Abw\u00e4rme und Abwasser ist uns ein wichtiges Ziel. Erfolgsbeispiele wie das Haus der Musik oder das Museum \u201eHaus der bayerischen Geschichte\u201c zeigen die m\u00f6glichen Energieeinsparungspotentiale auf.<\/li><li>Zur Energieeinsparung werden wir die st\u00e4dtische Beleuchtung konsequent und schnell auf insektenfreundliche LED-Technik, die gegebenenfalls intelligente Steuerung zul\u00e4sst, umstellen.<\/li><li>Wir ber\u00fccksichtigen konsequent Klimaschutzkriterien bei der Bauleitplanung und bei neuen Gestaltungssatzungen und \u00fcberpr\u00fcfen bestehende Bebauungspl\u00e4ne.<\/li><li>Wir sorgen f\u00fcr die notwendige \u00dcberwachung des Abschaltgebots f\u00fcr Bus- und LKW-Motoren an Parkpl\u00e4tzen, etwa am Busterminal in Stadtamhof.<\/li><li>Ma\u00dfnahmen zum Hochwasserschutz werden wir entsprechend der beschlossenen Priorit\u00e4tenliste in Zusammenarbeit mit dem Freistaat Bayern und im Dialog mit den Umweltverb\u00e4nden durchf\u00fchren.<\/li><li>Wir werden Projekte und Initiativen, die sich nachhaltig f\u00fcr Verbesserungen des Umwelt- und Klimaschutzes in Regensburg engagieren, unterst\u00fctzen. Dazu pr\u00fcfen wir die Einf\u00fchrung von freiwilligen Leistungen im Umweltbereich.<\/li><li>Wir richten Verf\u00fcgungsfonds f\u00fcr Umweltschutzma\u00dfnahmen ein.<\/li><li>Die Zahl der Feuerwerke in Regensburg soll insgesamt reduziert werden. Hinsichtlich des Feuerwerks an Silvester wird die Stadt Alternativen anbieten, beispielsweise eine zentrale Lichtshow im Rahmen einer von der Stadt ausgerichteten Feier. Unsere historische Altstadt wollen wir zur feuerwerkfreien Zone erkl\u00e4ren.<\/li><li>St\u00e4dtische Liegenschaften sollen konsequent energetisch saniert und dadurch energieeffizienter werden. Dies gilt ebenfalls f\u00fcr Liegenschaften st\u00e4dtischer Tochterunternehmen, insbesondere der Stadtbau GmbH. Bestehende st\u00e4dtische F\u00f6rderprogramme zur Steigerung der Energieeffizienz sind auf ihre Sichtbarkeit und Wirksamkeit zu pr\u00fcfen und gegebenenfalls weiterzuentwickeln.<\/li><li>Mit dem Regensburger Energieeffizienz Netzwerk (REEN) strebt die Stadt eine Steigerung der Energieeffizienz bei ans\u00e4ssigen Unternehmen an. Die erfolgreiche Zusammenarbeit soll fortgesetzt und intensiver werden.<\/li><li>Bei neuen Wohn- und Gewerbegebieten wollen wir eine dezentrale sowie CO2-neutrale Energieversorgung umsetzen.<\/li><li>Im Gewerbebau wird auf Mehrgeschossigkeit hingewirkt.<\/li><li>Unser Ziel ist es, die L\u00fccke am Ernst-Reuter-Platz im Gr\u00fcng\u00fcrtel der Allee zu schlie\u00dfen.<\/li><li>Wir werden verst\u00e4rkt B\u00e4ume im gesamten Stadtgebiet pflanzen.<\/li><li>Falls durch Neubau oder Sanierung Gr\u00fcnfl\u00e4chen oder B\u00e4ume weichen m\u00fcssen, muss nachpr\u00fcfbar vor Ort Ausgleich geschaffen werden. Dieser soll jedoch 50% vor Ort und im \u00dcbrigen grunds\u00e4tzlich im Naturraumgebiet erfolgen.<\/li><li>Wir wollen die st\u00e4dtische Satzung dahingehend weiterentwickeln, dass Regenwasser\u00adversickerung auf eigenen Grundst\u00fccken erm\u00f6glicht wird.<\/li><li>Wir verfolgen weiter das Ziel eines weiteren Parks im Stadtosten.<\/li><li>Wir schaffen eine zus\u00e4tzliche Kleingartenanlage dort, wo in den n\u00e4chsten Jahren in gro\u00dfem Umfang Wohnungsbau stattfinden wird &#8211; beispielsweise im S\u00fcdosten.<\/li><li>St\u00e4dtische Brunnenanlagen (z.B. am Haidplatz) werden wiederbelebt.<\/li><li>Wir f\u00f6rdern Vertical Gardening und Dachbegr\u00fcnungen.<\/li><li>Trinkbrunnen in der Altstadt werden installiert.<\/li><li>Wir stehen der Schaffung von Bereichen f\u00fcr Hundebesitzer in Parks positiv gegen\u00fcber.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3>3.2.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Sauberkeit<\/h3>\n\n\n\n<p>Ein effektiver Umweltschutz h\u00e4ngt auch von einer optimalen Stadtreinigung und Abfallentsorgung ab. Wir wollen einen gesunden Lebensraum schaffen, in dem man sich gerne aufh\u00e4lt und gew\u00e4hrleisten, dass Abfall am besten gar nicht entsteht &#8211; wo er aber ist, m\u00f6glichst umweltvertr\u00e4glich entsorgt wird.<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Wir verfolgen das Ziel, dass Regensburg Zero-Waste-Stadt wird. Langfristig vollziehen wir einen Wandel vom Abfall- hin zum Ressourcenmanagement. Im eigenen kommunalen Einflussbereich werden wir konsequent auf M\u00fcllvermeidung achten.<\/li><li>Das Amt f\u00fcr Abfallentsorgung, Stra\u00dfenreinigung und Fuhrpark werden wir personell so weiterentwickeln, dass es auch in Zukunft seine Aufgaben gut wahrnehmen kann.<\/li><li>Wir pr\u00fcfen die Errichtung eines zweiten st\u00e4dtischen Recyclinghofes im Stadtnorden.<\/li><li>Die Reinigung von \u00f6ffentlichen Stra\u00dfen und Pl\u00e4tzen werden wir sp\u00fcrbar verbessern, insbesondere nach Veranstaltungen, bei denen Verunreinigungen vorhersehbar sind (z.B. Dulten).<\/li><li>In der Welterbezone wollen wir die \u201eSchmuddel-Bereiche\u201c rund um die Altglas-Container beseitigen, indem wir z.B. versenkte Container installieren.<\/li><li>F\u00fcr eine bedarfsgerechte Entleerung der \u00f6ffentlichen M\u00fcllbeh\u00e4lter pr\u00fcfen wir intelligente, digitale Systeme, die volle Abfalleimer erkennen und melden.<\/li><li>Wir verbessern die M\u00f6glichkeiten der Sperrm\u00fcll-Abholung im Stadtgebiet.<\/li><li>Wir setzen uns daf\u00fcr ein, dass k\u00fcnftig auch im \u00f6ffentlichen Raum M\u00fcll getrennt werden kann. An stark frequentierten \u00f6ffentlichen Orten soll ausreichend M\u00fcllbeh\u00e4lter zur Verf\u00fcgung gestellt werden.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3>3.3.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Mehr Einsatz f\u00fcr den Tierschutz<\/h3>\n\n\n\n<p>Egal ob in freier Natur oder als Haustier &#8211; Tiere sind darauf angewiesen, dass Menschen achtsam mit ihnen umgehen. Das Tierwohl liegt uns besonders am Herzen, zumal oft schon mit kleinen Ma\u00dfnahmen sp\u00fcrbare Verbesserungen erreicht werden k\u00f6nnen. Wir werden mehr tun, um Tiere zu sch\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Nicht kastrierte Katzen pflanzen sich zwei bis dreimal im Jahr fort, die Nachkommen landen oft im Tierheim. Wir dringen deshalb darauf, dass Katzen kastriert werden. Gemeinsam mit dem \u00f6rtlichen Tierschutzverein und kooperierenden Tier\u00e4rzten wollen wir einmal im Jahr eine konzertierte und zeitlich begrenzte Aktion zur Kastration von Katzen durchf\u00fchren. Die Stadt wird sich an den Kosten der Kastrationen beteiligen.<\/li><li>Glasarchitektur stellt f\u00fcr V\u00f6gel oft eine Todesfalle dar. Wir werden diesen Aspekt bei Ausschreibungen k\u00fcnftig beachten und bei bestehenden Glasfl\u00e4chen Ma\u00dfnahmen einleiten, um Vogelkollisionen wirksam zu verhindern. Dies ist oft schon mit einfachen Mitteln, etwa mit kaum sichtbaren Streifenb\u00e4ndern, m\u00f6glich.<\/li><li>Bei der Pflege st\u00e4dtischer Gr\u00fcnfl\u00e4chen werden wir vorhandene Lebensr\u00e4ume freilebender Tiere (z.B. Igel) sch\u00fctzen und dar\u00fcber hinaus gezielt Schutz- und Brutr\u00e4ume (z.B. Fledermausk\u00e4sten) einrichten.<\/li><li>Wir werden mit den Dultbeschickern \u00fcber Alternativen zu den vier Dult-Feuerwerken sprechen, weil diese nicht nur Haustiere, sondern insbesondere die Lebensr\u00e4ume freilebender Tiere an der Donau beeintr\u00e4chtigen.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2>4.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Stadtentwicklung<\/h2>\n\n\n\n<p>Nachhaltigkeit, Klima- und Artenschutz sowie eine stabile Wirtschafts- und Sozialstruktur sind zentrale Themen der Stadtentwicklung und Stadtplanung. Unter anderem hei\u00dft das: Bei der Erstellung des neuen Regensburg-Plans stellen wir die Ber\u00fccksichtigung von Nahmobilit\u00e4t und Nahversorgung in allen Stadtteilen sicher. Wir wollen Quartierszentren in den Stadtteilen realisieren. Um Mischfunktionen zu erm\u00f6glichen, wollen wir die strikte Funktionstrennung in reine Wohn-, Gewerbe-, Erholungsgebiete aufheben. Gewerbegebiete sollen k\u00fcnftig generell unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit entwickelt werden.<\/p>\n\n\n\n<h3>4.1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Leitlinien der Stadtentwicklung<\/h3>\n\n\n\n<h4>4.1.1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Stadtentwicklungsplan<\/h4>\n\n\n\n<p>Der Stadtentwicklungsplan wird als Grundlage f\u00fcr die Entwicklung Regensburgs bis 2040 fortgeschrieben und beschlossen. Ber\u00fccksichtigung finden dabei Nahmobilit\u00e4t und Nahversorgung in allen Stadtteilen, Mischfunktionen von Wohnen, Gewerbe, Erholungsr\u00e4umen und Quartierszentren. Insbesondere sind auch die Bez\u00fcge\/Schnittstellen zur Region zu ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n\n\n\n<h4>4.1.2.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Fl\u00e4chennutzungsplan<\/h4>\n\n\n\n<p>Der Fl\u00e4chennutzungsplan wird auf Grundlage des Stadtentwicklungsplans und der Basis bereits beschlossener oder noch in Arbeit befindlicher Konzepte wieder aufgegriffen und zum Abschluss gebracht.<\/p>\n\n\n\n<h4>4.1.3.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Versiegelung, Gr\u00fcnz\u00fcge, Frischluftschneisen<\/h4>\n\n\n\n<p>Die Fl\u00e4chenversiegelung soll minimiert werden. Die Vernetzung von Gr\u00fcnz\u00fcgen und Frischluftschneisen sind bei Planungen zu beachten, und wo m\u00f6glich, neu zu schaffen. Dazu wurde bereits ein entsprechendes Freifl\u00e4chenkonzept erarbeitet, das nun Schritt f\u00fcr Schritt umgesetzt wird. Die Renaturierungsma\u00dfnahmen und Freiraumkonzepte im Zusammenhang mit den Flussr\u00e4umen an Donau und Regen nehmen wir in den Fokus.<\/p>\n\n\n\n<h4>4.1.4.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Gewerbefl\u00e4chenentwicklung<\/h4>\n\n\n\n<p>Die Revitalisierung von Brachfl\u00e4chen wird nach der Devise \u201eInnenentwicklung vor Au\u00dfenentwicklung\u201c vorangetrieben. Bauliche Nachverdichtungen in den bestehenden Gewerbegebieten tragen dazu bei, den Fl\u00e4chenverbrauch zu reduzieren. Das Entwicklungskonzept \u201eGewerbliche Baufl\u00e4chen\u201c setzt den strategischen Rahmen f\u00fcr die k\u00fcnftige Gewerbefl\u00e4chenpolitik der Stadt Regensburg und dient als eine Grundlage bei der Neuaufstellung des Stadtentwicklungsplans sowie des Fl\u00e4chennutzungsplans. Interkommunale Gewerbegebiete k\u00f6nnen z.B.&nbsp; in Haslbach-Thanhof und auf dem ehemali\u00adgen Bristol-Myers-Squibb-Gel\u00e4nde entwickelt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Gewerbefl\u00e4chen streben wir vorrangig die Vergabe in Erbpacht an. Im Einzelfall wird mit dem Interessenten entschieden, ob das Grundst\u00fcck verkauft oder in Erbpacht vergeben wird.<\/p>\n\n\n\n<h4>4.1.5.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Verkehrsentwicklungsplan<\/h4>\n\n\n\n<p>Der Verkehrsentwicklungsplan wird neu aufgestellt. Ziel ist ein ganzheitliches Verkehrskonzept, das auch in die Bauleitplanung wirkt und in Pl\u00e4ne zur generellen Stadtentwicklung integriert wird.<\/p>\n\n\n\n<h4>4.1.6.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Konzept Mobilit\u00e4t im Raum Regensburg (KMRR)<\/h4>\n\n\n\n<p>Die Zukunft der Mobilit\u00e4t im Raum Regensburg wird zusammen mit Freistaat und Landkreis erarbeitet. Die Koordination liegt bei der Regierung der Oberpfalz. Es sind alle Verkehrstr\u00e4ger, Verkehrsmittel und Baulasttr\u00e4ger einzubeziehen, mit einem Fokus auf nachhaltige, innovative Mobilit\u00e4t. Die Themenfelder bereits laufender Untersuchungen bzw. vergebener Gutachten sollen dabei mit einflie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<h4>4.1.7.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; St\u00e4dtebauliche Entwicklungsma\u00dfnahmen<\/h4>\n\n\n\n<p>Die Verwaltung erarbeitet die Rahmenbedingungen f\u00fcr die Anwendung von St\u00e4dtebaulichen Entwicklungsma\u00dfnahmen im Sinne des Baugesetzbuches f\u00fcr die Bereitstellung von Wohn- und Gewerbefl\u00e4chen in Regensburg und zeigt m\u00f6gliche Quartiere daf\u00fcr auf.<\/p>\n\n\n\n<h4>4.1.8.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Konversionsfl\u00e4chen \u2013 ehem. Prinz Leopold- und Pionierkaserne<\/h4>\n\n\n\n<p>Die Konversionsfl\u00e4chen im Bereich der ehemaligen Kasernenanlagen n\u00f6rdlich der Landshuter Stra\u00dfe sollen insgesamt von der Stadt erworben und als soziales, gr\u00fcnes und CO<sub>2<\/sub>-neutrales Innovationsquartier entwickelt werden. Die Fl\u00e4chen sind f\u00fcr Wohnungsbau, vertr\u00e4gliche gewerbliche Nutzungen und notwendige kommunale Infrastrukturen vorzusehen. Neben den klassischen Wohnformen wie gef\u00f6rderter Mietwohnungsbau und Regensburger Modell sollen auch genossenschaftliches Bauen und alternative Wohnformen wie Generationenwohnen und inklusive Wohnmodelle m\u00f6glich sein. Die Energieversorgung soll zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien erfolgen, es sollen nachhaltige Baumaterialien eingesetzt und vielf\u00e4ltige Gr\u00fcnfl\u00e4chen geschaffen werden. Das Innovationsquartier soll Vorbild f\u00fcr alle zuk\u00fcnftigen Neubauquartiere in Regensburg werden.<\/p>\n\n\n\n<h3>4.2.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Stadt mit Herz: F\u00fcr eine Altstadt mit Zukunft<\/h3>\n\n\n\n<ul><li>Das Gesamtkonzept zur Verkehrsberuhigung der Altstadt werden wir unter Beteiligung aller beteiligten Akteurinnen und Akteure m\u00f6glichst z\u00fcgig erarbeiten und bis sp\u00e4testens 2025 umsetzen. Es werden klare Regeln f\u00fcr die Steuerung des erforderlichen Quell- und Zielverkehrs zu Wohnungen, Hotels und Gesch\u00e4ften erarbeitet. Wir streben an, den notwendigen Verkehr mit emissionsfreien, gemeinsam genutzten Fahrzeugen durchzuf\u00fchren. Wohnverkehrsstra\u00dfen wie die Gesandten- und Ludwigstra\u00dfe sollen zu Fu\u00dfg\u00e4ngerzonen werden, ebenso wie die Maximilianstra\u00dfe. Eine verst\u00e4rkte Verkehrs\u00fcberwachung zur \u00dcberpr\u00fcfung der Verkehrsberuhigungsregelungen halten wir f\u00fcr notwendig. Wir wollen eine Umsetzung von Poller-L\u00f6sungen. Den durch Onlinehandel verursachten Lieferverkehr in der Altstadt versuchen wir durch die Beschr\u00e4nkung von Zufahrtsrechten und \u00fcber innovative L\u00f6sungen wie Paketstationen an Knotenpunkten einzud\u00e4mmen.&nbsp;<\/li><li>Der Durchgangsverkehr in der Altstadt soll vollst\u00e4ndig unterbunden werden. Der Stra\u00dfenraum der Altstadt soll frei von parkenden Autos werden. Anwohnerparkpl\u00e4tze im Altstadtbereich sollen sukzessive in die bestehenden und neu zu schaffenden Parkh\u00e4user und Tiefgaragen verlegt werden.<\/li><li>Wir gew\u00e4hrleisten, dass alle Berechtigten (Anwohner, Parkplatzbesitzer, Hotelg\u00e4ste, Lieferanten etc.) auch weiterhin t\u00e4glich zu bestimmten Zeiten Zufahrt zu ihren Zielen in der Altstadt haben.<\/li><li>Historisch zentrale Pl\u00e4tze wie den Domplatz, den Alten Kornmarkt oder den Emmeramsplatz wollen wir als \u00f6ffentlichen Raum f\u00fcr alle Menschen zur\u00fcckgewinnen und zu autofreien Pl\u00e4tzen mit hoher Aufenthaltsqualit\u00e4t umgestalten. Die entfallenen Parkpl\u00e4tze ersetzen wir Zug um Zug in Parkh\u00e4usern oder Quartiersgaragen in der Altstadt und am Altstadtrand.<\/li><li>Die kostenlose Stunde im Parkhaus schaffen wir ab, im Gegenzug wird der Altstadtbus EMIL kostenfrei.<\/li><li>F\u00fcr das Keplerareal erarbeiten wir gemeinsam mit den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern ein Nutzungskonzept f\u00fcr ein architektonisch ansprechendes Geb\u00e4ude, das einen deutlichen st\u00e4dtebaulichen Akzent setzt, \u00f6ffentlich genutzt wird und das Frequenz bringt.<\/li><li>Wir erarbeiten mit den relevanten Akteurinnen und Akteuren ein klimaneutrales, vernetztes Logistikkonzept, um Emissionen und Verkehrsaufkommen zu reduzieren.<\/li><li>Wir \u00fcberarbeiten die Altstadtschutzsatzung mit dem Ziel, mehr Gr\u00fcn und mehr Schatten in der Altstadt, sowie dort eine ortssensitive M\u00f6blierung der Freisitze zu erm\u00f6glichen.<\/li><li>Mit der Neugestaltung des Quartiers um die Oberm\u00fcnsterstra\u00dfe wollen wir m\u00f6glichst zeitnah beginnen. Unter Beteiligung der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger sollen L\u00f6sungen f\u00fcr eine neue Beleuchtung, Baumpflanzungen und Wasserelemente entwickelt werden.<\/li><li>Wir sorgen f\u00fcr Trinkwasserbrunnen im \u00f6ffentlichen Raum.<\/li><li>Verdeckte Wasserl\u00e4ufe wie den Vitusbach m\u00f6chten wir sichtbar machen und alle st\u00e4dtischen Brunnen wieder in Betrieb nehmen. Mehr Wasser und Gr\u00fcn in der Altstadt sorgen f\u00fcr ein verbessertes Mikroklima.&nbsp;<\/li><li>Wir bringen eine Begr\u00fcnungs- und Beschattungs-Initiative auf den Weg.<\/li><li>Wir bringen gemeinsam mit den relevanten Akteuren ein neues Werbekonzept f\u00fcr die Altstadt auf den Weg.<\/li><li>Wir erm\u00f6glichen moderne, digitale Informationstafeln auch in der Innenstadt.<\/li><li>Die Pl\u00e4tze der Altstadt sollen vermehrt mit tempor\u00e4ren Installationen oder Freizeitangeboten kreativ \u201ebespielt\u201c werden.<\/li><li>Zum Schutz der Feiernden, unserer historischen Bausubstanz und der Tiere werden wir f\u00fcr die Welterbezone einen Verzicht auf Silvesterb\u00f6ller erwirken und daf\u00fcr ein neues, spannendes Kultur-Highlight f\u00fcr die Tage um den Jahreswechsel einf\u00fchren, etwa eine Lichtinstallation.<\/li><li>Wir stehen weiterhin zum UNESCO-Welterbetitel.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3>4.3.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Stadtteile<\/h3>\n\n\n\n<p>Eine behutsame Stadtteilentwicklung liegt uns besonders am Herzen. So werden wir in der Stadtplanung verst\u00e4rkt R\u00fccksicht auf die Besonderheiten der Stadtteile nehmen und wertvolle, historisch gewachsene Strukturen bewahren.<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Wir wollen mit sozialen Begegnungsm\u00f6glichkeiten die Belebung der Stadtteile schaffen und mehr kulturelle Angebote in den Stadtteilen erm\u00f6glichen. Insbesondere setzen wir uns daf\u00fcr ein, neue Wohngebiete so zu gestalten, dass sie Quartierszentren als Treffpunkte mit Nahversorgungseinrichtungen und sozialen Angeboten erhalten.<\/li><li>Wir sorgen f\u00fcr Nahversorgungseinrichtungen in erreichbarer N\u00e4he. Dies betrifft insbesondere die n\u00f6rdlichen Stadtteile sowie rasch wachsende Stadtteile wie Burgweinting.<\/li><li>Wir wollen die Stadtteile als Lebensr\u00e4ume weiterentwickeln und ihre Charakteristika st\u00e4rken.<\/li><li>Wir setzen uns daf\u00fcr ein, dass es in allen Stadtteilen vielf\u00e4ltige Aufenthaltsr\u00e4ume gibt, die ohne Konsumzwang genutzt werden k\u00f6nnen.<\/li><li>Im Sinne einer Belebung der Stadtteile wollen wir verst\u00e4rkt kulturelle Angebote au\u00dferhalb der Altstadt erm\u00f6glichen. Dazu geh\u00f6rt auch, Leuchtturmveranstaltungen wie z.B. das B\u00fcrgerfest in die Stadtteile zu verlagern oder neue kulturelle Formate f\u00fcr diese zu entwickeln.<\/li><li>Wir werden f\u00fcr jeden Stadtteil eine\/n ehrenamtlichen Stadtteil-Kultur-Beauftragte\/n ernennen. Gemeinsam mit den Vereinen und Gruppen am Ort soll er sich um die Bewahrung und Fortentwicklung der Stadtteilkultur k\u00fcmmern.<\/li><li>Wir bewahren bzw. schaffen gesch\u00fctzte R\u00e4ume f\u00fcr Jugendliche, in denen sie feiern und auch laut sein k\u00f6nnen.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3>4.4.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Smart City \/ Digitale Stadt<\/h3>\n\n\n\n<ul><li>Wir setzen den eingeleiteten Prozess f\u00fcr eine Smart City-Strategie fort. Unsere Schwerpunkte liegen dabei auf Smart Mobility, Smart Energy, Smart Environment\/Living und Smart Infrastructure.<\/li><li>Wir folgen den Prinzipien von Datensparsamkeit, Datensicherheit und Datensouver\u00e4nit\u00e4t.<\/li><li>Wir richten Online-Informationsbereiche (Open Data) ein.<\/li><li>Wir setzen uns f\u00fcr die Einrichtung von entsprechenden Lehrst\u00fchlen an unseren Hochschulen ein (Schwerpunkte Smart&amp;Sustainable-City, Kommunales Smart City Management, Kommunales Carbon Accounting)<\/li><li>Wir werden auf allen \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tzen kostenloses Internet f\u00fcr alle erm\u00f6glichen.<\/li><li>Wir werden daf\u00fcr sorgen, dass alle Beh\u00f6rdeng\u00e4nge, soweit rechtlich m\u00f6glich, auch digital erledigt werden k\u00f6nnen.<\/li><li>Wir werden die M\u00f6glichkeit schaffen, Termine f\u00fcr Beh\u00f6rdeng\u00e4nge vorab online zu vereinbaren.<\/li><li>Wir werden ein Konzept f\u00fcr die papierlose Verwaltung erarbeiten.<\/li><li>Bargeldloses und mobiles Bezahlen muss bei st\u00e4dtischen \u00c4mtern und Parkfl\u00e4chen selbstverst\u00e4ndlich werden.<\/li><li>Wir setzen auf die Mitwirkung der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger bei der Entwicklung unserer Stadt. Dies bedeutet insbesondere die Beteiligung bei der Gestaltung von Gro\u00dfprojekten und die bessere Information und Bekanntmachung \u00fcber die Medien. Dabei setzen wir verst\u00e4rkt auf Online-Beteiligungsm\u00f6glichkeiten.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2>5.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wirtschaft \/ Wissenschaft<\/h2>\n\n\n\n<p>Regensburg muss seine Stellung als Top-Standort f\u00fcr Unternehmen, Forschung und Lehre verteidigen und ausbauen. Dabei setzen wir auf einen starken Mittelstand und eine innovative Hochschul- und Forschungslandschaft sowie auf die enge Kooperation mit dem Landkreis. Eine starke Wirtschaft und zukunftsweisende Forschung, die sich am Gemeinwohl orientiert und auf Nachhaltigkeit setzt, sichern der Stadt Einnahmen und er\u00f6ffnen \u00fcberhaupt erst politischen Gestaltungsspielraum.<\/p>\n\n\n\n<h3>5.1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Optimales Gewerbefl\u00e4chen-Management<\/h3>\n\n\n\n<p>Unternehmen sind auf Gewerbefl\u00e4chen angewiesen \u2013 sei es, dass sie sich vergr\u00f6\u00dfern oder ver\u00e4ndern, oder, dass sie sich neu in Regensburg ansiedeln wollen. F\u00fcr die sehr unterschiedlichen Anforderungen der Wirtschaft muss die Stadt gewappnet sein.<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Wir \u00fcberarbeiten den Fl\u00e4chennutzungsplan zur Entwicklung von Gewerbefl\u00e4chen.<\/li><li>Wir sorgen f\u00fcr eine optimale Erschlie\u00dfung von Gewerbefl\u00e4chen durch digitale und verkehrliche Infrastruktur.<\/li><li>F\u00fcr das Gewerbegebiet Burgweinting-Ost stellen wir die Erschlie\u00dfungsinfrastruktur im Rahmen der Entwicklungsma\u00dfnahme Burgweinting fertig.<\/li><li>Wir wollen im G\u00fcterverkehr Kapazit\u00e4ten von der Stra\u00dfe auf die Bahn verlagern.<\/li><li>Der Ausbau der KLV-Anlagen (Kombinierter Ladungsverkehr) samt Infrastruktur muss zeitnah erfolgen.<\/li><li>F\u00fcr den Seehafen-Hinterland-Verkehr bauen wir den Ostkorridor (u.a. Elektrifizierung der Strecke Regensburg-Hof) mit Anpassung der Unterf\u00fchrungen und Br\u00fccken im Stadtgebiet aus.<\/li><li>Wir forcieren neue, interkommunale Gewerbegebiete und nehmen zu diesem Zweck das Gespr\u00e4ch mit Nachbarkommunen (z.B. Wenzenbach, Neutraubling, Tegernheim) wieder auf.<\/li><li>Bei Gewerbefl\u00e4chen streben wir vorrangig die Vergabe in Erbpacht an. Im Einzelfall wird mit dem Interessenten entschieden, ob das Grundst\u00fcck verkauft oder in Erbpacht vergeben wird.<\/li><li>Geeignete R\u00e4ume f\u00fcr Start-Ups schaffen wir durch die F\u00f6rderung von Co-Working-Spaces.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3>5.2.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Neue Perspektiven f\u00fcr den Standort Regensburg<\/h3>\n\n\n\n<p>Regensburg kann in den kommenden Jahren mit weiterem Zuzug rechnen \u2013 mit dem Wachstum muss zwingend ein Ausbau der Infrastruktur einhergehen. In dem Bewusstsein, dass die f\u00fchrende Rolle Regensburgs als Top-Standort in der Oberpfalz kein Selbstl\u00e4ufer ist, werden wir alle Anstrengungen unternehmen, um weiterhin f\u00fcr Unternehmen und Arbeitnehmer attraktiv zu bleiben.<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Das Glasfasernetz soll fl\u00e4chendeckend ausgebaut und als \u00f6ffentliche Infrastruktur (analog zu Gas, Strom und Wasser) gestaltet werden. Es darf nicht Privatunternehmen \u00fcberlassen werden.<\/li><li>Ziel ist die Erstellung eines gemeinsamen Zukunftsentwicklungskonzepts (gemeinsam mit dem Landkreis), das folgende Schwerpunkte beinhalten soll:<\/li><li>Unser Ziel ist die Intensivierung von Au\u00dfenwirtschaftskontakten zur St\u00e4rkung der besonders exportorientierten Unternehmen in und um Regensburg.<\/li><li>Unsere internationalen Kontakte werden wir \u00fcber die Partnerst\u00e4dte und dar\u00fcber hinaus ausbauen.<\/li><li>Die Verkehrsentwicklungsplanung behalten wir im Auge.<\/li><li>Den station\u00e4ren Einzelhandel st\u00e4rken wir im Dialog mit den Beteiligten vor Ort. Die Aufenthaltsqualit\u00e4t in der Altstadt wollen wir steigern. Wir erhalten die kleinteilige Versorgungsstruktur in den Wohngebieten und bauen sie noch weiter aus.<\/li><li>\u00dcber ein gemeinsames Fl\u00e4chenmanagement von Stadt und Landkreis werden wir ausreichend Ansiedlungs- und Erweiterungsfl\u00e4chen zur Verf\u00fcgung stellen.<\/li><li>Das Projekt \u00d6ko-Modellregion wollen wir weiter ausbauen und in st\u00e4dtischen Einrichtungen k\u00fcnftig verst\u00e4rkt auf \u00f6kologisch und regional produzierte Lebensmittel setzen.<\/li><li>Wir streben Verbesserungen f\u00fcr Berufspendler an, indem wir eine gezielte F\u00f6rderung f\u00fcr den Umstieg von Pkw auf das Fahrrad oder das E-Bike durch ein Pilotprojekt f\u00fcr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung pr\u00fcfen. Auch schnelle Radwegverbindung ins Umland in Kooperation mit Landkreis wollen wir schaffen.<\/li><li>Wir streben die Errichtung eines Tech-Campus II als weiteren Inkubator durch Schaffung von Baurecht im S\u00fcden der Stadt an. Der Campus soll nach \u00f6kologischen Gesichtspunkten (\u201eGreenTech Campus\u201c z.B. Erneuerbare Energien, nachhaltige Materialien, digitalisiertes Bauen) errichtet werden.<\/li><li>Wir bringen die Wissenschaft n\u00e4her an die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger. Wir verorten die Regensburger Wissenschaftslandschaft in der Altstadt und st\u00e4rken Interaktionen zwischen Tech-Campus und Innenstadt.<\/li><li>Wir sehen im Ausbau der digitalen Infrastruktur die wichtigste Aufgabe bei der Verbesserung des Wirtschaftsstandortes. Wir brauchen eine optimale Netzabdeckung, also fl\u00e4chendeckendes schnelles Internet in allen Stadtteilen, eine l\u00fcckenlose und leistungsstarke 4G- und perspektivisch 5G-Abdeckung sowie freies WLAN im \u00f6ffentlichen Raum und in Bussen.<\/li><li>Wir sorgen f\u00fcr eine zuverl\u00e4ssige und leistungsstarke Energieversorgung zu fairen Preisen. Dabei bauen wir die erneuerbaren Energien schneller aus.<\/li><li>Wir unterst\u00fctzen die lokale Wirtschaft beim Zusammenschluss zu Energiegenossenschaften oder \u00e4hnlichen B\u00fcndnissen.<\/li><li>Wir unterst\u00fctzen die Unternehmen und Betriebe bei der Sicherung und Gewinnung ihrer Fachkr\u00e4fte, indem wir die weichen Standortfaktoren verbessern, z.B. durch Schaffung von Wohnraum, optimale Kinderbetreuung und Pflegedienstleistungen, ein modernes Bildungsangebot und kulturelle Einrichtungen.<\/li><li>Wir richten eine st\u00e4ndige Arbeitsgruppe aus Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaftsf\u00f6rderung von Stadt und Landkreis ein. Das Ziel ist die Abstimmung von Kooperationsfeldern auf interkommunaler Basis, z.B. interkommunale Gewerbefl\u00e4chennutzung, Infrastrukturkonzepte etc..<\/li><li>Wir pr\u00fcfen die Gr\u00fcndung einer st\u00e4dtischen Gewerbebaugesellschaft, deren Aufgabe es ist, strategisches Gewerbefl\u00e4chenmanagement und Gewerbeimmobilienmanagement, Vermeidung von Fehlnutzungen und die Initiierung und Umsetzung eines Pilotprojekts \u201eGewerbehof\u201c zu betreiben.<\/li><li>Wir f\u00f6rdern den Mittelstand und das Handwerk durch die Entwicklung kleingliedriger Gewerbegebiete, nach \u00f6kologischen Gesichtspunkten (z.B. im Stadtnorden).<\/li><li>Das Handwerk bildet ein wesentliches Fundament unseres Wirtschaftsstandortes. Gemeinsam mit der Handwerkskammer wollen wir das Handwerk noch mehr in den Mittelpunkt politischen Handelns r\u00fccken und durch einen regelm\u00e4\u00dfigen Dialog. Wir wollen bestehende Strukturen im Handwerk besser mit neuen Technologien verkn\u00fcpfen. Als zus\u00e4tzlicher Standortfaktor kann dies f\u00fcr unsere Handwerksbetriebe einen wichtigen Zugang zu aktueller Forschung darstellen.<\/li><li>Wir halten an der Cluster-Strategie und am Ostbayerischen Hochschulverbund TRIO fest, indem wir die vorhandenen Ressourcen in den Bereichen K\u00fcnstliche Intelligenz und Data Science b\u00fcndeln und ausbauen. Wir werden auf den \u00fcberregionalen politischen Ebenen vehement f\u00fcr eine Weiterentwicklung dieser Cluster werben.<\/li><li>Bestehende Cluster entwickeln wir weiter und vernetzen die etablierten Clusterstrukturen. Wir forcieren die Gr\u00fcndung neuer Cluster in Bereichen wie k\u00fcnstliche Intelligenz, Digitalisierung, Klimaresilienz, Umwelttechnik, Erneuerbare Energien und Klimaarchitektur.<\/li><li>Wir werden alles daransetzen, zus\u00e4tzliche au\u00dferuniversit\u00e4re Forschungseinrichtungen nach Regensburg zu holen.<\/li><li>Wir wollen Unternehmensgr\u00fcndungen gezielt f\u00f6rdern. Dazu geh\u00f6ren Business Angels und die Koordinierung von Gr\u00fcnderinitiativen.<\/li><li>Wir st\u00e4rken die Regensburger Gr\u00fcnderszene mit attraktiven branchenspezifischen Betreuungsangebot und (inter)nationaler Vernetzung.<\/li><li>Wir werden der Regensburger Gr\u00fcnderszene Ladenr\u00e4ume zur Zwischennutzung f\u00fcr eine \u201eGr\u00fcnderwerkstatt\u201c f\u00fcr 3 &#8211; 6 Monate zur Verf\u00fcgung stellen.<\/li><li>Der Tourismus ist als nachhaltiger Wirtschafts- und Arbeitsplatzfaktor wichtig. Wir setzen auf den Qualit\u00e4tstourismus und entwickeln das Tourismuskonzept weiter.<\/li><li>Ein zus\u00e4tzliches, flussabw\u00e4rts gelegenes Kreuzfahrtterminal mit einer optimierten Verkehrsanbindung in die Innenstadt tr\u00e4gt zu Regensburgs Attraktivit\u00e4t f\u00fcr Touristen und B\u00fcrger gleicherma\u00dfen bei.<\/li><li>Zus\u00e4tzlich zum bestehenden Terminal in Stadtamhof soll ein weiteres touristisches Busterminal geschaffen und mit einem P&amp;R-System verkn\u00fcpft werden.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2>6.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Arbeit und Stadtverwaltung<\/h2>\n\n\n\n<p>Wir wissen, welch eine wichtige Rolle das Thema Arbeit im Leben der Menschen einnimmt. Daher treten wir f\u00fcr gute Arbeit ein. Um gute L\u00f6hne und Arbeitsbedingungen f\u00fcr alle Menschen zu erreichen, m\u00fcssen die Stadt Regensburg und die st\u00e4dtischen Tochterunternehmen als Arbeitgeberinnen der \u00f6ffentlichen Hand eine Vorbildrolle einnehmen.<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Die Rekommunalisierung der Reinigung der st\u00e4dtischen Geb\u00e4ude verfolgen wir weiter.<\/li><li>Wir wollen weiterhin Langzeitarbeitslosen eine Chance geben.<\/li><li>Die F\u00f6rderung und der Ausbau inklusiver Arbeitspl\u00e4tze bei der Stadt sind f\u00fcr uns selbstverst\u00e4ndlich.<\/li><li>Die Stadt Regensburg wird sich als Teil des kommunalen Arbeitgeberverbandes f\u00fcr eine bessere Bezahlung von Kinderpflegerinnen und Erzieherinnen und weiteren sozialen Berufen einsetzen.<\/li><li>Wir pr\u00fcfen zudem, wie die Stadt Regensburg die betriebliche Mitbestimmung in den Tochterunternehmen verst\u00e4rkt umsetzen kann. Dabei gehen wir ggf. \u00fcber die gesetzlichen Mindestanforderungen hinaus.<\/li><li>Wir wollen, dass die Stadt Regensburg und die st\u00e4dtischen T\u00f6chter Tariftreue beachten. Auftr\u00e4ge sollen deshalb in Zukunft nur noch an solche Unternehmen vergeben werden d\u00fcrfen, die tariftreu sind. Auf Landesebene werden wir uns \u00fcber den Bayerischen St\u00e4dtetag f\u00fcr eine landesgesetzlich verankerte Tariftreueregelung einsetzen.<\/li><li>Alle Unternehmen, an denen die Stadt Regensburg direkt oder indirekt mehrheitlich beteiligt ist, sollen Vollmitglieder im kommunalen Arbeitgeberverband werden.<\/li><li>Als Arbeitgeberin, beim Einkauf oder bei der Auftragsvergabe nutzt die Stadt ihre Marktstellung und zeigt \u00f6kologische und soziale Verantwortung. Wir werden alle vergaberechtlich zul\u00e4ssigen Spielr\u00e4ume f\u00fcr faire Arbeitsbedingungen sowie den gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Umweltschutz bei Auftragsvergaben an Unternehmen und deren Subunternehmen aussch\u00f6pfen.<\/li><li>Die Stadt wird konsequent Ma\u00dfnahmen ergreifen, um Menschen eine attraktive berufliche Perspektive zu bieten &#8211; Vielfalt, Teilhabe und Integration gezielt zu f\u00f6rdern, als attraktive Arbeitgeberin aufzutreten und offene Stellen z\u00fcgig nachbesetzen zu k\u00f6nnen. Die Stadt Regensburg wird sich im kommunalen Arbeitgeberverband daf\u00fcr einsetzen, dass die M\u00f6glichkeit, Arbeitsmarktzulagen zu zahlen, im Fl\u00e4chentarifvertrag geregelt wird.<\/li><li>Die Arbeitsmarktzulage f\u00fcr Erzieherinnen und Erzieher wird im Jahr 2022 auf ihre Auswirkungen, auch auf die freien Tr\u00e4ger, gepr\u00fcft.<\/li><li>Wir nutzen die M\u00f6glichkeiten des \u00f6ffentlichen Dienst- und Tarifrechts sowie des Besoldungsrechts, um die Attraktivit\u00e4t der Stadt Regensburg als Arbeitgeberin zu erh\u00f6hen.<\/li><li>Eine gute Verwaltung ist auf gutes Personal angewiesen. Wir werden den st\u00e4dtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern noch mehr als bisher mobiles Arbeiten, gute Fortbildung und flexible Arbeitszeitmodelle erm\u00f6glichen.<\/li><li>Das Personalentwicklungskonzept der Stadt Regensburg werden wir in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit den Personalvertretungen fortentwickeln.<\/li><li>Wir streben f\u00fcr die st\u00e4dtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Reduzierung befristeter Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnisse auf das absolut notwendige Minimum an. Sachgrundlose Befristungen wollen wir vollst\u00e4ndig abschaffen.<\/li><li>Wo Aufgaben referats\u00fcbergreifend zu bearbeiten sind, muss ein konsequentes Projektmanagement installiert werden.<\/li><li>Wir setzen vorrangig auf die verwaltungsinterne Kompetenz und reduzieren die Beauftragung externer Agenturen und Berater.<\/li><li>Das Gleichstellungskonzept der Stadt Regensburg wird im Sinne der Gleichstellung auf allen Ebenen weiterentwickelt. Ziel ist die Erh\u00f6hung der Anzahl der Frauen in F\u00fchrungspositionen (z.B. Amtsleitungen), auch in Teilzeit. Das soll u.a. durch gezielte F\u00f6rderung der weiblichen Nachwuchskr\u00e4fte sowie eine Strategie zum Akquirieren qualifizierter Frauen f\u00fcr F\u00fchrungspositionen erreicht werden. Im Rahmen des Gleichstellungsberichts wird die Besch\u00e4ftigungs- und Lohnstruktur der Stadt auch weiterhin auf Diskriminierung untersucht.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2>7.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Gesundheit und Soziales<\/h2>\n\n\n\n<p>Regensburg ist nur so stark wie die Gemeinschaft und der Zusammenhalt aller B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger ist. Und Regensburg ist nur deshalb so stark, weil sich viele Menschen in ihrer Freizeit f\u00fcr andere engagieren, in Vereinen und Kirchengemeinden anpacken, Selbsthilfegruppen ins Leben rufen oder die Jugend-, Senioren-, Integrations- oder Behindertenarbeit am Laufen halten. Das Ehrenamt ist eine tragende S\u00e4ule unserer Stadtgesellschaft, wir werden dieses Engagement deshalb nach Kr\u00e4ften unterst\u00fctzen. Wir setzen im sozialen und Bildungsbereich auf Subsidiarit\u00e4t und f\u00f6rdern eine breite Tr\u00e4gerlandschaft von Kirchen, Vereinen, Verb\u00e4nden und privaten Initiativen.<\/p>\n\n\n\n<h3>7.1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Gut alt werden: Politik f\u00fcr Seniorinnen und Senioren<\/h3>\n\n\n\n<ul><li>Wir werden das seniorenpolitische Gesamtkonzept der Stadt Regensburg fortschreiben und die Ma\u00dfnahmen aus den bereits beschlossenen Handlungsfeldern umsetzen.<\/li><li>Wir entwickeln altersgerechte Wohnformen f\u00fcr \u00e4ltere Menschen in allen Stadtteilen. Alle sollen so lange wie m\u00f6glich in ihrer Wohnung, ihrem gewohnten Umfeld oder ihrer selbst gew\u00e4hlten Wohnform leben k\u00f6nnen. In allen Stadtteilen sollen, wie aktuell im Stadts\u00fcden am Theodor-Heuss-Platz, als Treffpunkte f\u00fcr \u00e4ltere Menschen \u201eAktivzentren\u201c entstehen.<\/li><li>Den Ausbau von altersgerechten Wohnungen und Wohnformen forcieren wir. Zugleich wollen wir die Nachbarschaftshilfen in den Quartieren ausbauen.<\/li><li>Wir etablieren ein Fachgremium \u201eWohnen im Alter\u201c.<\/li><li>Wir wollen bedarfsgerechte und niederschwellige Dienstleistungen f\u00fcr das Wohnen zu Hause initiieren.<\/li><li>Die Fachstellen f\u00fcr pflegende Angeh\u00f6rige und f\u00fcr Wohnen und Technik werden ebenso weiterentwickelt wie das Projektb\u00fcro \u201eSelbstbestimmt im Alter\u201c, der \u201eTreffpunkt Seniorenb\u00fcro\u201c und das Projekt ReNeNa (Regensburgs Nette Nachbarn) und ein Modellprogramm f\u00fcr Seniorinnen und Senioren, die Hilfestellung im allt\u00e4glichen Leben ben\u00f6tigen.<\/li><li>Regensburg wird \u201eDemenz-freundliche Kommune\u201c, beteiligt sich an den entsprechenden Bundes- und Landesprogrammen und stellt betroffenen Familien Hilfs- und Informationsangebote zur Verf\u00fcgung.<\/li><li>Neben den ambulanten Pflegestationen f\u00f6rdern wir gezielt Einrichtungen zur Kurzzeitpflege. Dabei setzen wir auf Kooperationen mit freien Tr\u00e4gern.&nbsp;<\/li><li>Wir werden den Pflegebedarfsplan z\u00fcgig fortschreiben, einen Pflegest\u00fctzpunkt aufbauen und einen Runden Tisch mit Tr\u00e4gern der Altenhilfe etablieren, mit dem Ziel, neue Pl\u00e4tze und Konzepte, vor allem f\u00fcr Menschen mit erh\u00f6htem Betreuungsbedarf zu schaffen.<\/li><li>Durch (Tages-)Pflegepl\u00e4tze f\u00fcr Senioren wollen wir daf\u00fcr sorgen, dass auch im Alter die Verbundenheit zum vertrauten Stadtteil erhalten bleibt. Dazu dient z.B. die Errichtung einer Seniorenwohnanlage in der Konradsiedlung.<\/li><li>Die oft geringere finanzielle Leistungsf\u00e4higkeit der \u00e4lteren Generation ist bei der Festlegung von Geb\u00fchren und Eintrittspreisen f\u00fcr Kultur, Freizeit, Sport und Verkehr zu beachten.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3>7.2.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Gesundheit<\/h3>\n\n\n\n<p>Wir werden die Vernetzung im Gesundheitsbereich zwischen Stadt und Landkreis, wie bereits im Rahmen der \u201eGesundheitsregion plus Regensburg\u201c begonnen, weiter vorantreiben und verstetigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir werden auch die Entwicklungen bei der Ausbildung im Gesundheitswesen weiter aktiv begleiten und hier die Kooperation suchen, mit Tr\u00e4gern der Wohlfahrtspflege genauso wie mit der OTH und der Universit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<h3>7.3.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Inklusion: Weg mit den Barrieren!<\/h3>\n\n\n\n<p>Barrierefreiheit in allen Bereichen des Lebens, wie Arbeitsmarkt, Wohnen, Leben, Mobilit\u00e4t, Gesundheit und Freizeit, bleibt f\u00fcr uns eine zentrale Aufgabe. Wir widmen uns ihrer Umsetzung mit aller Kraft.<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Es m\u00fcssen alle wichtigen Orte barrierefrei zug\u00e4nglich sein, beispielsweise Kindertagesst\u00e4tten, Schulen, Spielpl\u00e4tze sowie Einkaufsm\u00f6glichkeiten, B\u00fcchereien, Schwimmb\u00e4der und weitere Freizeiteinrichtungen. Als Stadt haben wir hier eine Vorbildfunktion und werden den barrierefreien Zugang zu allen \u00f6ffentlichen Einrichtungen erm\u00f6glichen.<\/li><li>Mit einem Programm \u201eBarrierefreies Regensburg\u201c widmen wir uns dieser Aufgabe u.a. bei Bushaltestellen, Blindenampeln, Gestaltung der Stra\u00dfenbel\u00e4ge und Anbringung von Aufz\u00fcgen an den Geb\u00e4uden der Stadt und ihrer Tochtergesellschaften.<\/li><li>In den \u00f6ffentlichen Geb\u00e4uden der Stadt installieren wir ein Leitsystem f\u00fcr Sehbehinderte und vermehrt Induktionsschleifen f\u00fcr H\u00f6rgesch\u00e4digte.<\/li><li>Wir bauen alle Haltestellen und Haltepunkte barrierefrei aus (auch f\u00fcr H\u00f6r- und Sehbehinderte).<\/li><li>St\u00e4dtische Formulare und Ver\u00f6ffentlichungen werden in leichter Sprache zur Verf\u00fcgung gestellt. Dies hilft allen Menschen, besonders auch denen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist.<\/li><li>Unsere Initiative zur Einrichtung eines inklusiven Arbeitsmarktes werden wir weiter ausbauen.<\/li><li>Wir f\u00f6rdern die Schaffung von betreutem Wohnen f\u00fcr Behinderte und f\u00fcr Familien mit behinderten Kindern (Inklusive Wohnprojekte).<\/li><li>Die Kinderg\u00e4rten arbeiten schon seit vielen Jahren vorbildlich inklusiv und sind h\u00e4ufig erste Anlaufstelle f\u00fcr Eltern, wenn es um die Teilhabe von Kindern mit Einschr\u00e4nkungen geht. Dies wollen wir weiter f\u00f6rdern.<\/li><li>Bisher vorhandene Beratungsangebote im Bildungs- und Erziehungsbereich werden wir ausweiten.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3>7.4.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; F\u00fcr starke soziale Strukturen und ein lebendiges Ehrenamt<\/h3>\n\n\n\n<p>Wir setzen uns intensiv f\u00fcr diejenigen sozialen Themen ein, die den Menschen in unserer Stadt wichtig sind. Wir helfen allen Helfern in Regensburg und allen, die selbst Hilfe brauchen &#8211; weil uns genau das so stark macht.<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Wir unterst\u00fctzen Verb\u00e4nde und Initiativen im sozialen Bereich, sowie die \u201eSozialen Initiativen\u201c und ihre Mitgliedsgruppen, weil sie mit ihrer Arbeit einen wesentlichen Beitrag zur sozialen Stabilit\u00e4t in Regensburg leisten.<\/li><li>Wir unterst\u00fctzen die Initiative f\u00fcr ein zentrales \u201eHaus der Engagements\u201c bzw. ein \u201eZEIT-Haus\u201c (Zentrum f\u00fcr Ehrenamt, Initiativen und Talente) und deren Suche nach einem geeigneten Standort.<\/li><li>Wir unterst\u00fctzen die Suchthilfe, um Betroffenen eine Perspektive zu schaffen, z.B. durch Streetworker oder die F\u00f6rderung des DrugStop-Projekts.<\/li><li>Wir unterst\u00fctzen DrugStop bei der Einrichtung einer niedrigschwelligen Anlaufstelle f\u00fcr Jugendliche und junge Erwachsene, zur Beratung, Unterst\u00fctzung und Vermittlung an Fachstellen.<\/li><li>Wir pr\u00fcfen, wie wir einen gesch\u00fctzten Aufenthaltsbereich f\u00fcr Drogen- und Alkoholabh\u00e4ngige im Bahnhofsumfeld schaffen k\u00f6nnen und stellen zus\u00e4tzliche Spritzenabwurfbeh\u00e4lter auf.<\/li><li>Wir k\u00fcmmern uns darum, dass auch in schwierigen pers\u00f6nlichen Verh\u00e4ltnissen alle eine Chance auf dem Wohnungsmarkt haben, beispielsweise auch Haftentlassene, Bewohnerinnen von Frauenh\u00e4usern oder Drogenabh\u00e4ngige.<\/li><li>Vereinen, Selbsthilfegruppen, Initiativen usw. m\u00f6chten wir kosteng\u00fcnstig die ben\u00f6tigten R\u00e4ume zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnen. Wir planen deshalb, nach einer Bedarfsermittlung bestehende L\u00fccken im Raumangebot zu schlie\u00dfen. Daf\u00fcr erarbeiten wir gemeinsam mit Vereinen und Initiativen ein Konzept, wie bestehende Strukturen ideal genutzt werden k\u00f6nnen.<\/li><li>Wir helfen gezielt den Gruppen, die Obdachlosen und Bed\u00fcrftigen zur Seite stehen (z.B. Strohhalm und Tafel), bei der Bew\u00e4ltigung ihrer Aufgaben.<\/li><li>Wir f\u00fchren unsere laufenden Projekte fort und bauen sie aus, dazu geh\u00f6ren u.a. das UFO, die Notwohnanlage, die wir neu errichten wollen, der Allg. Sozialdienst und die Fachstelle f\u00fcr Vermeidung von Obdachlosigkeit.<\/li><li>Das Tierheim und die soziale Futterstelle erhalten von uns die Unterst\u00fctzung, die sie f\u00fcr ihre Aufgaben brauchen.<\/li><li>Jugend- und Bildungsarbeit muss personell und finanziell ausk\u00f6mmlich ausgestattet sein, sodass junge Menschen widerstandsf\u00e4hig gegen jegliches extremistische Gedankengut gemacht werden.<\/li><li>Wir weisen auf das breite Aufgabenspektrum der Antidiskriminierungsstelle der Stadt hin, die sich unter anderem gleicherma\u00dfen der Probleme von Frauen, M\u00e4nnern und Menschen diversen Geschlechts annimmt, und wollen sie ausbauen.<\/li><li>Wir stehen f\u00fcr die uneingeschr\u00e4nkte Gleichstellung und Gleichberechtigung von LGBTIQ* ein. Vereine, Gruppen und Anlaufstellen in diesem Bereich unterst\u00fctzen wir in ihrer Arbeit und Vernetzung.<\/li><li>Wir fordern die dauerhafte Installation von vereinzelten Ampelpiktogrammen, die die Vielfalt der Regensburger Stadtgesellschaft repr\u00e4sentieren. Das k\u00f6nnen insbesondere queere Ampelm\u00e4nnchen als sichtbare Geste f\u00fcr die Unterst\u00fctzung von LGBTIQ* Personen sein. Ferner denkbar w\u00e4ren Ampelpiktogramme, die die soziale und kulturelle Vielfalt repr\u00e4sentieren.<\/li><li>Wir werden den Stadtpass ausweiten, insbesondere um kulturelle Angebote. Das Sozialticket werden wir beibehalten und auf andere Fahrkartenformen erweitern, insbesondere auf das Streifenticket.<\/li><li>Die Regensburg Frauenh\u00e4user und den Frauennotruf werden wir dauerhaft unterst\u00fctzen. Dar\u00fcber hinaus wird sich die Stadt \u00fcber den bayerischen St\u00e4dtetag f\u00fcr eine bedarfsgerechte Unterst\u00fctzung durch den Freistaat Bayern einsetzen.<\/li><li>Der mehrfachen Benachteiligung von Frauen mit Behinderung muss Rechnung getragen und ein perspektivisch barrierefreier Zugang zu allen frauenunterst\u00fctzenden Beratungen erm\u00f6glicht werden.<\/li><li>Die Stadt Regensburg setzt sich f\u00fcr menschenw\u00fcrdige und faire Asylverfahren und f\u00fcr eine humane Asylpolitik ein. Wir leisten vor Ort alle Unterst\u00fctzung im Rahmen des kommunalen Aufgabenbereichs und unterst\u00fctzen Initiativen und Hilfsorganisationen, die Integrationsarbeit leisten.<\/li><li>Wir setzen uns f\u00fcr eine dezentrale Unterbringung queerer Gefl\u00fcchteter ein. Weiterhin ben\u00f6tigt es sichtbare und mehrsprachige als Aush\u00e4nge, die \u00fcber sexuelle Orientierung und Identit\u00e4t und die (asyl-)rechtliche Lage diesbez\u00fcglich in Deutschland aufkl\u00e4ren.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3>7.5.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Integration und Heimkehr: Regeln und Respekt f\u00fcr ein gutes Miteinander<\/h3>\n\n\n\n<p>Seit es Regensburg gibt, sind Menschen aus anderen L\u00e4ndern zugezogen oder aus der Fremde in ihre Heimat zur\u00fcckgekehrt \u2013 aus sehr unterschiedlichen Gr\u00fcnden. Davon hat unsere Stadt immer auch profitiert. Klar ist, dass ein gutes Miteinander nur dann funktioniert, wenn sich alle gemeinsam vornehmen, dass es gelingt. Daf\u00fcr setzen wir uns ein.<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Projekte gegen Rechtsextremismus sowie alle Formen von politischem und religi\u00f6sem Extremismus, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus wollen wir f\u00f6rdern. Eine Verharmlosung von rechtem Gedankengut darf es nicht geben. Wir werden unser Engagement in diesem Bereich weiter ausbauen und unterst\u00fctzen weiterhin die Vernetzung solcher Initiativen. Als Stadt f\u00fchren wir die bisherige Praxis der Information \u00fcber menschenfeindliche und ultrarechte Kundgebungen aktiv weiter.<\/li><li>Die bestehende Zusammenarbeit mit dem Bundesprogramm \u201eDemokratie leben\u201c wollen wir ausbauen und intensivieren.<\/li><li>Wir werden das B\u00fcro f\u00fcr Chancengleichheit mit der Gleichstellungsstelle und der Beschwerdestelle AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) st\u00e4rken.<\/li><li>Regensburg hat sich schon 2018 zum Sicheren Hafen (Seebr\u00fccke \u2013 Sichere H\u00e4fen) erkl\u00e4rt und zeigt sich weiterhin solidarisch mit gestrandeten Gefl\u00fcchteten. Die Stadt wird auch offiziell dem B\u00fcndnis \u201eSt\u00e4dte sicherer H\u00e4fen&#8220; beitreten und sich weiterhin bereit erkl\u00e4ren, aus Seenot gerettete Gefl\u00fcchtete freiwillig aufzunehmen. Die Regensburger Initiative Sea Eye unterst\u00fctzen wir deshalb nach wie vor, ebenso wie die Spendenaktion \u201eRegensburg hilft\u201c. Wir f\u00f6rdern Angebote, die Traumatisierten auch mit muttersprachlichem Personal helfen.<\/li><li>Heimatvertriebene, Aussiedler und Sp\u00e4taussiedler haben \u00fcber Jahrzehnte hinweg zur kulturellen Bereicherung und zum Wohlstand in unserer Region beigetragen. Wir werden ihren Verb\u00e4nden und Landsmannschaften bei der Suche nach R\u00e4umlichkeiten, in denen sie ihrer Kultur-, Jugend- und Bildungsarbeit nachgehen k\u00f6nnen, behilflich sein.<\/li><li>Wir werden gemeinsam mit den Vertriebenenverb\u00e4nden und Landsmannschaften nach Wegen suchen, deren kulturelles Erbe und wirtschaftliche Leistungen in der \u00d6ffentlichkeit besonders zu w\u00fcrdigen und einer breiten \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich zu machen &#8211; etwa durch Beitr\u00e4ge bei st\u00e4dtischen Anl\u00e4ssen.<\/li><li>Den Integrationsbeirat werden wir weiterentwickeln, sodass die speziellen Bed\u00fcrfnisse der unterschiedlichen Gruppen, gerade auch der Sp\u00e4taussiedler, besser repr\u00e4sentiert werden und mehr Interesse an aktiver Mitarbeit geweckt wird.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2>8.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bildung\/Betreuung<\/h2>\n\n\n\n<p>Den Neu- und Ausbau von Schulen und Betreuungsangeboten setzen wir nach dem aktuellen Bedarf fort. Wir sorgen f\u00fcr eine bedarfsgerechte Erweiterung der Kapazit\u00e4ten. Dazu wurde 2018 der Schulentwicklungsplan erarbeitet.<\/p>\n\n\n\n<h3>8.1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Kindertagesst\u00e4tten und Kinderbetreuung<\/h3>\n\n\n\n<ul><li>Wir schaffen wohnortnahe Betreuung f\u00fcr alle Kinder in Regensburg und bauen, vor allem verst\u00e4rkt f\u00fcr unter 3-j\u00e4hrige und in der Tagespflege, Betreuungsangebote dementsprechend bedarfsgerecht aus.<\/li><li>Der Kitabedarfsplan ist in Zust\u00e4ndigkeit des Bildungsreferats noch im Jahr 2020 neu vorzulegen und k\u00fcnftig j\u00e4hrlich fortzuschreiben. Hierbei werden zur zielgenauen Prognose Kita-Bedarfe bei Ausweisung neuer Baugebiete, aber auch bei gr\u00f6\u00dferen Nachverdichtungen ber\u00fccksichtigt.<\/li><li>Wir sorgen f\u00fcr einen bedarfsgerechten Ausbau von ganzj\u00e4hrig verf\u00fcgbaren Hortpl\u00e4tzen unter Ber\u00fccksichtigung aller Stadtteile. Ein j\u00e4hrlich fortzuschreibender Bedarfsplan f\u00fcr die Ganztagsbetreuung von Grundschulkinder ist in Zust\u00e4ndigkeit des Bildungsreferats zu erstellen.<\/li><li>Die \u00d6ffnungszeiten von Kindertagesst\u00e4tten wollen wir so gestalten, dass sie flexibler auf die Bed\u00fcrfnisse der Eltern eingehen. So muss auch in den Ferienzeiten die Abdeckung des Betreuungsbedarfs sichergestellt werden.<\/li><li>Bei der Kinderbetreuung stehen wir f\u00fcr die Vielfalt der Tr\u00e4ger, um eine optimale Wahlfreiheit f\u00fcr die Eltern und Erziehungsberechtigten sicherzustellen.<\/li><li>Wir halten an der bereits aktuell weitgehend beitragsfreien Kinderbetreuung f\u00fcr alle fest.<\/li><li>Bereits vorhandene Beratungsangebote im Inklusionsbereich und bei der Integration wie InMigra-KID bauen wir aus.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3>8.2.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schulen<\/h3>\n\n\n\n<ul><li>Wir sorgen f\u00fcr einen bedarfsgerechten Ausbau der gebundenen Ganztagsschule sowie der Mittags- und Nachmittagsbetreuung an Schulen.<\/li><li>Wir werden offene und gebundene Ganztagsangebote an Grund-, Mittel-, Realschulen und Gymnasien weiter ausbauen. In diesem Zuge unterst\u00fctzen wir Tr\u00e4ger und Elterninitiativen, die Mittags- und Nachmittagsbetreuungen anbieten.<\/li><li>Durch Schulsanierungen stellen wir zeitgem\u00e4\u00dfe Schulgeb\u00e4ude zur Verf\u00fcgung, insbesondere bei der st\u00e4dtischen BS III, dem Siemens-Gymnasium und dem Albertus-Magnus-Gymnasium sehen wir hier Sanierungsbedarf.<\/li><li>Der Schulentwicklungsplan ist j\u00e4hrlich zu aktualisieren und dem Stadtrat vorzulegen. Nach derzeitiger Sch\u00fclerzahlenentwicklung sehen wir Bedarf f\u00fcr den Neubau einer Grundschule im Kasernenviertel und den Neubau einer Grund- und Mittelschule im Stadts\u00fcden.<\/li><li>Im Gymnasialbereich existiert in ganz Regensburg lediglich unter privater Tr\u00e4gerschaft ein gebundenes Ganztagsangebot, das kostenpflichtig ist. Wir pr\u00fcfen deshalb die Wiedereinf\u00fchrung des rhythmisierten Ganztagsunterrichts am st\u00e4dtischen Von-M\u00fcller-Gymnasium.<\/li><li>Das Angebot der intensiven Hausaufgabenbetreuung soll nach Bedarf weiter ausgebaut werden, dabei pr\u00fcfen wir die Installierung einer zus\u00e4tzlichen Einrichtung im Gebiet der ehemaligen Nibelungenkaserne. F\u00fcr das Gebiet Westen und Altstadt kann bei Bedarf im Michlstift eine weitere Einrichtung untergebracht werden.<\/li><li>Wir werden die Jugendsozialarbeit an allen Schulen weiter bedarfsgerecht ausbauen, Kinder- und Jugendschutz st\u00e4rken und uns f\u00fcr die Umsetzung der Kinderrechte stark machen.<\/li><li>Die Stelle der Gewaltpr\u00e4vention an Schulen soll gest\u00e4rkt werden.<\/li><li>Programme f\u00fcr Jugendliche ohne Ausbildung werden wir weiterf\u00fchren.<\/li><li>Die Kontaktstelle Arbeit und Lernen mit den Ma\u00dfnahmen f\u00fcr junge Arbeitslose ist ein spezielles Angebot mit einem hohen Betreuungsschl\u00fcssel f\u00fcr junge Menschen, u.a. mit psychischen und teilweise auch Drogenproblemen und erzielt sehr gute Erfolge. Deshalb wollen wir dieses Programm weiterf\u00fchren.<\/li><li>Die Stelle der Bildungskoordination f\u00fcr Neuzugewanderte werden wir weiterf\u00fchren.<\/li><li>Die kostenfreie musikalische Grundausbildung an allen Regensburger Grundschulen werden wir weiter ausbauen.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3>8.3.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Kinder, Jugendliche, Familien, Seniorinnen und Senioren<\/h3>\n\n\n\n<h4>8.3.1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jugendliche:<\/h4>\n\n\n\n<ul><li>Die Jugendhilfeplanung soll weiter fortgeschrieben werden.<\/li><li>In allen Stadtteilen muss es gen\u00fcgend Jugendzentren geben. Anlaufstellen f\u00fcr junge Menschen im Stadtgebiet werden wir insbesondere in neuen Wohngebieten weiter ausbauen. Aktuell werden wir folgende Projekte umsetzen:<\/li><li>Das Jugend- und Begegnungszentrum Guerickestra\u00dfe wird wie geplant fertiggestellt und personell besetzt.<\/li><li>Das Jugend- und Familienzentrum K\u00f6nigswiesen wird saniert und wie geplant im Zeitraum 2021-2022 fertiggestellt.<\/li><li>Im \u00e4u\u00dferen Westen soll zeitnah ein Jugendtreff entstehen, bestenfalls personell angebunden an den Jugendtreff Don Bosco. Mittelfristig ist daf\u00fcr ein weiteres Geb\u00e4ude im Westen n\u00f6tig. Als Zwischenl\u00f6sung bis dahin wollen wir mobile Jugendarbeit, installieren und daf\u00fcr personellen Kapazit\u00e4ten bereitstellen.<\/li><li>In Reinhausen\/Weichs soll ein Jugendtreff geschaffen werden. Auch hier soll als Zwischenl\u00f6sung mobile Jugendarbeit installiert werden.<\/li><li>Im Jugendzentrum W1 schaffen wir eine Anlaufstelle f\u00fcr Jugendliche in der Altstadt. Ein Sch\u00fclercaf\u00e9 unter Beteiligung der Jugendlichen bietet Aufenthaltsm\u00f6glichkeiten ohne Konsumzwang.<\/li><li>Im Rahmen der freiwilligen Leistung werden wir die Kinder- und Jugendfarm auch weiter unterst\u00fctzen.<\/li><li>Wir stehen f\u00fcr einen Ausbau der internationalen Jugendbegegnungen durch Jugendaustausch, Praktika, Weiterf\u00fchrung der internationalen Jugendkonferenz und F\u00f6rderung der Projekte des Stadtjugendrings.<\/li><li>Regensburg ist eine familienfreundliche Stadt und bekam von UNICEF das Siegel \u201eKinder freundliche Kommune\u201c verliehen. Wir wollen uns daf\u00fcr einsetzen, dass Regensburg das Siegel erhalten bleibt und auch weiterhin f\u00fcr Familien und Kinder ein guter Ort zum Leben ist.<\/li><li>Deshalb werden wir uns auch in Zukunft am Programm \u201eKinderfreundliche Kommunen\u201c beteiligen. Der im Jahr 2019 beschlossene Aktionsplan soll Schritt f\u00fcr Schritt umgesetzt werden.<\/li><li>Spiel- und Bewegungsr\u00e4ume f\u00fcr Kinder werden wir weiterhin unter der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen sichern und ausbauen.&nbsp;<\/li><li>Auch au\u00dferhalb von Neubaugebieten schaffen wir zus\u00e4tzliche, wohnortnahe Freizeitfl\u00e4chen f\u00fcr Kinder und Jugendliche, zum Beispiel in Form von Kinderspielpl\u00e4tzen, Bolzpl\u00e4tzen oder Beachvolleyball-Feldern. Vorhandene Einrichtungen werden wir stetig modernisieren.<\/li><li>Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen werden wir erhalten und ausweiten.<\/li><li>Wir wollen die optimale kinderfreundliche und jugendgerechte Entwicklung aller Stadtteile f\u00f6rdern und diese weiter mit den Methoden der Spielleitplanung bearbeiten. Erste Priorit\u00e4t haben die Bezirke Weichs und Reinhausen.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h4>8.3.2.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Kinder- und Jugendschutz<\/h4>\n\n\n\n<p>Wir setzen einen Schwerpunkt auf Ma\u00dfnahmen f\u00fcr Kinder und Jugendliche, die besonderen Schutz ben\u00f6tigen. Dabei legen wir neben den konkreten Ma\u00dfnahmen des Kinder- und Jugendschutzes besonderen Wert auf pr\u00e4ventive Ma\u00dfnahmen und Angebote. Deshalb werden wir bedarfsgerecht<\/p>\n\n\n\n<ul><li>die Angebote im \u201eMenschen in Not Schutzhaus Michlstift\u201c ausbauen und weiterent\u00adwickeln.<\/li><li>die Koordinierende Kinderschutzstelle KoKi fortf\u00fchren und ausbauen.<\/li><li>aufsuchende Quartiersarbeit der Familienhilfen und Erziehungsberatung auf- und ausbauen.<\/li><li>den Jugendmedienschutzes ausbauen.<\/li><li>die Fachstelle f\u00fcr Integration von Migrantenfamilien InMigra-KiD weiterf\u00fchren und ausbauen.<\/li><li>die Beratungsstelle \u201epur\u201c f\u00fcr Jugendliche mit Fluchthintergrund weiterentwickeln<\/li><li>die Beratungsstelle f\u00fcr Familien aus Osteuropa HAJDE weiterf\u00fchren und ausbauen.<\/li><li>die Fl\u00fcchtlingsarbeit in Gemeinschaftsunterk\u00fcnften und dem sogenannten AnkER-Zentrum st\u00e4rken.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2>9.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Sicherheit<\/h2>\n\n\n\n<p>Sicherheit und Sauberkeit auf Stra\u00dfen und Pl\u00e4tzen sind wesentliche Voraussetzungen f\u00fcr eine hohe Lebensqualit\u00e4t in Regensburg. Die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger sollen sich rund um die Uhr ohne Angst im \u00f6ffentlichen Raum bewegen k\u00f6nnen und sich wohl f\u00fchlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Feuerwehren, die Hilfs- und Rettungsorganisationen werden wir in ihrer wichtigen Aufgabe nach Kr\u00e4ften unterst\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p>In vertrauensvoller Zusammenarbeit mit der Polizei, mit Sicherheitsdiensten und Hilfsorganisationen wollen wir die Sicherheit im Stadtgebiet erh\u00f6hen. Dabei werden wir auf eine Balance zwischen Ordnungspolitik und gro\u00dfst\u00e4dtischer Liberalit\u00e4t achten.<\/p>\n\n\n\n<p>Regensburg ist eine sichere Stadt. Die Wahrung der \u00f6ffentlichen Sicherheit ist eine staatliche Aufgabe. Die Stadt Regensburg engagiert sich in diesem Bereich zum Beispiel durch den st\u00e4dtischen Ordnungsdienst und den Sicherheitsbeirat.Dar\u00fcber hinaus wollen wir insbesondere die folgenden Projekte auf den Weg bringen:<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Wir entwickeln den Kommunalen Ordnungsservice (KOS) weiter, indem wir die Ausbildung und die Ausstattung weiter verbessern, das Aufgaben-Spektrum sch\u00e4rfen und sie insbesondere am Wochenende und in bekannten Problembereichen einsetzen.<\/li><li>Zum Schutz und auf Wunsch der Fahrer und Fahrerinnen sowie der Fahrg\u00e4ste in den Regensburger Bussen lassen wir Video\u00fcberwachung nach Begr\u00fcndung und Darlegung der Notwendigkeit im Rahmen der datenschutzrechtlichen Bestimmungen zu.<\/li><li>Sogenannte Angstr\u00e4ume, wo Menschen ein hohes subjektives Unsicherheitsempfinden bzw. Bedrohungsgef\u00fchl haben, sollen beseitigt oder zumindest verbessert werden, z.B. indem die Ausleuchtung optimiert wird. Beispiele sind die Albertstra\u00dfe und das Bahnhofsumfeld.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul><li>Wir werden einen umfassenden Sicherheitsplan f\u00fcr die Stadt erstellen sowie existierende Pl\u00e4ne zu einzelnen Bereichen aktualisieren, damit alle m\u00f6glichen Katastrophenf\u00e4lle (Terroranschl\u00e4ge, Cyberangriffe auf die kritische Infrastruktur, aber auch klimabedingte Hochwasser und Starksturmereignisse usw.) erfasst werden und eine effektive Vorsorge getroffen wird.<\/li><li>Die Stadtverwaltung wird gemeinsam mit den Regensburger Rettungsdiensten pr\u00fcfen, an welchen Standorten der Einsatz von Automatischen Externen Defibrillatoren (AED) geeignet erscheint und den daf\u00fcr notwendigen organisatorischen und finanziellen Aufwand ermitteln.<\/li><li>An zentralen Bushaltestellen soll ein \u201eNotruf-Knopf\u201c angebracht werden.<\/li><li>Wir stellen eine angemessene und zeitgem\u00e4\u00dfe Ausstattung der Berufsfeuerwehr sowie der Freiwilligen Feuerwehren sicher. Den Neubau der Hauptfeuerwache werden wir z\u00fcgig abschlie\u00dfen, den Neubau des Ger\u00e4tehauses f\u00fcr den L\u00f6schzug Weichs realisieren. Das Beschaffungskonzept f\u00fcr die Erneuerung des Fuhrparks setzen wird fort.&nbsp;<\/li><li>Die Stadtverwaltung und alle st\u00e4dtischen Tochtergesellschaften unterst\u00fctzen, dass Besch\u00e4ftigte ohne berufliche Nachteile w\u00e4hrend der Dienstzeit f\u00fcr Feuerwehr und Rettungsdienste ausr\u00fccken k\u00f6nnen. Bei privaten Arbeitgebern werben wir besonders f\u00fcr dieses Engagement.<\/li><li>Neben der Kriminalit\u00e4t im eigentlichen Sinn gibt es Bel\u00e4stigung von B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern durch andere, die r\u00fccksichtslos handeln. Beispiele sind u.a. L\u00e4rmbel\u00e4stigung durch lautes Feiern in der Nacht, frisierte Motoren oder Fahrrad-Rowdies. Wir werden deshalb mithilfe des st\u00e4dtischen Verkehrs\u00fcberwachungsdienstes und des Ordnungsdienstes vermehrt Kontrollen durchf\u00fchren (z.B. in der Altstadt, am Donauufer, auf der Jahninsel und bei Dultbetrieb rund um den Dultplatz).<\/li><li>Dem Ausbau der Drogen- und Suchtpr\u00e4ventionsarbeit schenken wir besondere Aufmerksamkeit.<\/li><li>Im \u00f6ffentlichen Raum, und nicht nur in der Innenstadt, m\u00fcssen ausreichend Toiletten vorhanden sein. Dabei legen wir einen Schwerpunkt auf Toilettenanlagen, bei denen auch erwachsene Menschen mit schwerer k\u00f6rperlicher Behinderung gut versorgt werden k\u00f6nnen.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2>10.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Kultur<\/h2>\n\n\n\n<p>Das kulturelle Leben unserer Stadt ist vielf\u00e4ltig. Dabei verstehen wir Kultur in ihrer vielf\u00e4ltigsten Auspr\u00e4gung und f\u00f6rdern die unterschiedlichsten Projekte, von traditionellen Formen bis zu experimentellen Impulsen. Auch ist es unser Anspruch, allen Altersgruppen, vom Kleinkind bis ins Rentenalter, ein passendes Angebot zu bieten.<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Unser F\u00fcnf-Sparten-Theater braucht nicht nur ausreichend viele, sondern auch attraktive und wettbewerbsf\u00e4hige Spielst\u00e4tten, die dem Anspruch unserer Stadt als kulturelles Oberzentrum gerecht werden. Wir werden deshalb das Velodrom nach der Sanierung als Spielst\u00e4tte erhalten und in Zusammenarbeit mit dem Theater Regensburg und der Denkmalpflege ein modernes, wegweisendes Spielst\u00e4ttenkonzept umsetzen.<\/li><li>Die Regensburger Museumslandschaft werden wir neu konzipieren. Es wird dabei eine Gesamtkonzeption f\u00fcr die st\u00e4dtischen Museen erarbeitet. Insbesondere das Historische Museum, welches \u00fcber hervorragende Best\u00e4nde verf\u00fcgt, wird neu und zeitgem\u00e4\u00df gestaltet. Wir sehen die st\u00e4dtischen Museen aber immer auch im Kontext mit den nicht-st\u00e4dtischen Museen. So wollen wir ihre Vernetzung f\u00f6rdern und ein gemeinsames Ticket f\u00fcr alle Museen anstreben. Um mehr Menschen in Regensburg einen Museumsbesuch zu erm\u00f6glichen und um die st\u00e4dtischen Sammlungen f\u00fcr die Stadtgesellschaft zu \u00f6ffnen m\u00f6chten wir f\u00fcr die Museen der Stadt die kostenfreien Tage ausweiten und regelm\u00e4\u00dfigere \u00d6ffnungszeiten auch f\u00fcr die historischen documente der Stadt anbieten. Wir werden die Barrierefreiheit in st\u00e4dtischen Museen weiter ausbauen.<\/li><li>Das Stadtlagerhaus am Westhafen wird als Ort f\u00fcr Kunst- und Kulturschaffende sowie die Kultur- und Kreativwirtschaft entwickelt. Bei der Konzepterstellung und bei der Finanzierung streben wir eine Zusammenarbeit mit dem Freistaat Bayern an.<\/li><li>Es gibt in ganz Ostbayern kein Konzerthaus mit gro\u00dfer B\u00fchne. Diese L\u00fccke wollen wir gemeinsam mit dem Freistaat Bayern schlie\u00dfen, sobald sich daf\u00fcr finanzielle Spielr\u00e4ume auftun.<\/li><li>Wir unterst\u00fctzen die Einrichtung von dezentralen Prober\u00e4umen und Ateliers. Wir wollen der Live-Kultur mehr Raum geben und m\u00f6chten dazu z.B. mehr Konzerte in Bars, Caf\u00e9s und Kneipen erm\u00f6glichen. Es m\u00fcssen f\u00fcr ehrenamtlich organisierte Kulturveranstaltungen kosteng\u00fcnstige Mieten in st\u00e4dtischen Veranstaltungsr\u00e4umen angeboten werden.<\/li><li>Wir werden weitere geeignete Orte f\u00fcr Kreativit\u00e4t, Kultur und Kunst aktivieren und nutzbar machen. Hierzu geh\u00f6rt insbesondere die kulturelle und k\u00fcnstlerische Zwischennutzung von Leerst\u00e4nden, zum Beispiel von leerstehenden Gesch\u00e4ften und Gewerbeobjekten.<\/li><li>Die Ma\u00dfnahmen des Kulturentwicklungsplans sollen Schritt f\u00fcr Schritt umgesetzt werden.<\/li><li>Wir treiben den weiteren Ausbau eines sinnvollen L\u00e4rmschutzkonzeptes mit Ma\u00dfnahmen wie der Kampagne \u201efair feiern\u201c voran. Wir werden die Sperrzeitenregelung \u00fcberpr\u00fcfen, auch im Hinblick auf die Auswirkungen der Corona-Krise f\u00fcr die Gastronomie.<\/li><li>Einen Schwerpunkt in der Kulturpolitik wollen wir auf einem Mehr an tempor\u00e4rer Kunst im \u00f6ffentlichen Raum legen und dazu gemeinsam mit den bestehenden Initiativen der Regensburger Kulturszene ein modernes Konzept entwickeln.<\/li><li>Unsere Koalition steht f\u00fcr Antifaschismus. Hierzu geh\u00f6rt insbesondere eine moderne, zeitgem\u00e4\u00dfe und sich weiterentwickelnde Gedenk- und Erinnerungskultur in Bezug auf den Nationalsozialismus und seine Folgen in Regensburg. Wir werden deshalb den Empfehlungen des wissenschaftlichen Gedenkkonzeptes f\u00fcr die Stadt folgen. Wir treten daf\u00fcr ein, neben dem j\u00fcdischen Leben und politisch Verfolgten auch weitere Opfergruppen des Nationalsozialismus in der Erinnerungs- und Gedenkkultur angemessen zu ber\u00fccksichtigen. Die Stabsstelle Erinnerungs- und Gedenkkultur werden wir fortf\u00fchren und bedarfsgerecht weiterentwickeln.<\/li><li>Wir intensivieren den kulturellen Austausch mit unseren Partnerst\u00e4dten, gerade auch in der Jugendarbeit. Neue Patenschaften mit St\u00e4dten in Israel oder in Afrika sind dabei gut vorstellbar.<\/li><li>Unsere Funktion als kulturelles Oberzentrum muss auch in der Jugendkultur zur Geltung kommen. Deshalb wollen wir eine L\u00f6sung f\u00fcr Festivals in Regensburg finden, indem wir nach einem Standort suchen, an dem festivaltypische Sperrzeiten m\u00f6glich sind.<\/li><li>Wir vereinfachen z\u00fcgig das Verfahren f\u00fcr Vorschl\u00e4ge zu den Kulturpreisen.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2>11.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Sport und Freizeit<\/h2>\n\n\n\n<p>Wir bekennen uns zu Regensburg als \u201eSportstadt\u201c und werden mehr als bisher daf\u00fcr sorgen, dass unsere Aktiven gute Rahmenbedingungen vorfinden. Tr\u00e4ger des Sports sind und bleiben die Vereine. Sie sollen weiterhin durch die Stadt gef\u00f6rdert werden. Die F\u00f6rderung von kleineren Sportvereinen, insbesondere bei gr\u00f6\u00dferen Bauma\u00dfnahmen, ist uns ein Anliegen.<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Wir nehmen notwendige Sanierungs- und Investitionsma\u00dfnahmen an st\u00e4dtischen Sportst\u00e4tten und Vereinsanlagen in Angriff und gew\u00e4hrleisten eine rasche Ausf\u00fchrung.<\/li><li>Unser Ziel ist neues \u201eInvestitionsprogramm f\u00fcr vereinseigene Anlagen\u201c mit attraktiven F\u00f6rderquoten aufzulegen.<\/li><li>Der Bau des neuen Sportparks Ost mit der Leichtathletikhalle und dem Hallenbad werden wir wie derzeit geplant umsetzen. Das st\u00e4dtische Hallenbad in der Gabelsbergerstra\u00dfe werden wir erhalten.<\/li><li>Wir bekennen uns ohne Wenn und Aber zum Spitzensport in Regensburg. Den Regensburger Profisport betrachten wir neben sportlichen Erfolgen auch unter dem Blickwinkel der Wirtschaftsf\u00f6rderung. Wir wollen Regensburg als Sportstadt weiter etablieren und die Tr\u00e4ger des Profisports unterst\u00fctzen, etwa bei der Ausgestaltung der vertraglichen Bestimmungen zu den Spielst\u00e4ttenmieten und zum Catering.<\/li><li>Wir entwickeln ein digitales Hallenbelegungssystem, das eine optimale Nutzung der Sportst\u00e4tten erm\u00f6glicht.<\/li><li>Wir \u00fcberpr\u00fcfen die bestehenden Sicherheitsauflagen in den Sportst\u00e4tten auf ihre Effektivit\u00e4t.<\/li><li>Die F\u00f6rderung integrativer und inklusiver Sportangebote wollen wir unterst\u00fctzen, ebenso den barrierefreien Zugang zu Sportst\u00e4tten.<\/li><li>Kleinteilige Sportangebote im \u00f6ffentlichen Raum, vor allem f\u00fcr Seniorinnen und Senioren, wollen wir mit Unterst\u00fctzung der Vereine deutlich ausbauen.<\/li><li>E-Sport erkennen wir als f\u00f6rderf\u00e4higen Sport an. Wir vernetzen die E-Sport-Szene mit der Kreativwirtschaft.<\/li><li>Um der mangelnden Schwimmkompetenz entgegenzuwirken, wird das Programm &#8222;Jedes Kind ein Schwimmer&#8220; unver\u00e4ndert fortgef\u00fchrt.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2>12.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Finanzen<\/h2>\n\n\n\n<p>Die wirtschaftlichen Folgen der anhaltenden Corona-Krise sind derzeit nicht absch\u00e4tzbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir sind bereit, f\u00fcr zentrale Aufgaben, die Regensburg f\u00fcr die Zukunft fit machen, zu investieren. Die Haushalts- und Investitionspolitik mit Schwerpunkten in Nachhaltigkeit, Infrastruktur und Bildung werden wir fortsetzen. Weil die Einnahmen der Stadt zur\u00fcckgehen, werden wir daf\u00fcr auch eine vor\u00fcbergehende Neuverschuldung in Kauf nehmen m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Unser Ziel bleibt die Generationengerechtigkeit im st\u00e4dtischen Haushalt. Deshalb wollen wir mit Blick auf die schwieriger werdende Finanzlage durch die derzeitige Krisensituation die Gesamtverschuldung auf 300 Millionen Euro deckeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Zus\u00e4tzliche Stellen in der Verwaltung schaffen wir nur bei dringlichem, unabweisbarem Bedarf.<\/p>\n\n\n\n<p>Oberb\u00fcrgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer<\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Thomas Burger, f\u00fcr die SPD-Stadtratsfraktion<\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Astrid Freudenstein, f\u00fcr die CSU Stadtratsfraktion&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ludwig Artinger, f\u00fcr die Stadtratsfraktion FWR<\/p>\n\n\n\n<p>Horst Meierhofer, f\u00fcr die FDP-Stadtratsfraktion<\/p>\n\n\n\n<p>Christian Janele, f\u00fcr die CSB<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Koalitionsvereinbarung f\u00fcr die Stadtratsperiode 2020-2026 Sozialdemokratische Partei Deutschlands; Stadtratsfraktion Regensburg Christlich-Soziale Union in Bayern e.V., Stadtratsfraktion Regensburg Freie W\u00e4hler Regensburg, Stadtratsfraktion Freie Demokratische Partei, Stadtratsfraktion Stadtrat Christian Janele (CSB) A.&nbsp; Vorwort Die Fraktionen von CSU, SPD, Freien W\u00e4hlern und FDP<\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0},"categories":[1],"tags":[],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/spd-stadtrat.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4135"}],"collection":[{"href":"https:\/\/spd-stadtrat.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/spd-stadtrat.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/spd-stadtrat.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/spd-stadtrat.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4135"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/spd-stadtrat.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4135\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4418,"href":"https:\/\/spd-stadtrat.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4135\/revisions\/4418"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/spd-stadtrat.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4135"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/spd-stadtrat.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4135"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/spd-stadtrat.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4135"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}