{"id":5021,"date":"2021-05-25T10:19:38","date_gmt":"2021-05-25T08:19:38","guid":{"rendered":"http:\/\/spd-stadtrat.de\/?p=5021"},"modified":"2021-05-25T12:14:18","modified_gmt":"2021-05-25T10:14:18","slug":"eine-pflichtaufgabe-mit-besonderer-verantwortung-notwohnungsversorgung-fuer-menschen-in-extremen-und-existentiellen-lebenssituationen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/spd-stadtrat.de\/?p=5021","title":{"rendered":"<strong>Eine Pflichtaufgabe mit besonderer Verantwortung: Notwohnungsversorgung  f\u00fcr Menschen in extremen und existentiellen Lebenssituationen<\/strong>"},"content":{"rendered":"\n<p>\u201eDer Stadtrat hat am 20. Februar 2020 einstimmig den Ma\u00dfnahmenbeschluss zum Neubau der Notwohnanlage in der Aussiger Stra\u00dfe gefasst, da uns allen bewusst war, dass der bauliche Zustand der bestehenden Notwohnanlage unzureichend ist. Vor dem Hintergrund dieser Beschlussfassung haben wir die Notwendigkeit der Ma\u00dfnahme, Neubau der Notwohnanlage, durch die Aufnahme in die Koalitionsvereinbarung bekr\u00e4ftigt\u201c, betont Evelyn Kolbe-Stockert, sozialpolitische Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion. \u201eDie SPD-Fraktion sieht hier einen dringenden Handlungsbedarf, weshalb der Beginn der Ma\u00dfnahme im beschlossenen Investitionsprogramm bereits auf das Jahr 2022 gelegt wurde\u201c, unterstreicht der Fraktionsvorsitzende Dr.&nbsp;Thomas Burger.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDar\u00fcber hinaus halten wir als sozialdemokratische Fraktion die konzeptionelle sozialpolitische Weiterentwicklung in diesem Bereich f\u00fcr ein ausgesprochen wichtiges Thema, das einer grundlegenden und ausf\u00fchrlichen Behandlung unter Beteiligung verschiedener Fachbereiche und Akteure bedarf.<\/p>\n\n\n\n<p>Insbesondere vor dem Hintergrund der Bedeutung und der Sensibilit\u00e4t der Thematik ist ein mediales Vorpreschen mit Schlagworten und der aktuellen Beschlusslage widersprechenden Ideen dabei nicht hilfreich und einer verantwortlichen Diskussion nicht zutr\u00e4glich\u201c, so Kolbe-Stockert. Es w\u00fcrden m\u00f6glicherweise Hoffnungen bei Betroffenen hervorgerufen, von denen heute niemand wei\u00df, ob sie sich erf\u00fcllen lassen. Diese Thematik eigne sich nicht f\u00fcr eine politische Profilierung auf dem R\u00fccken der betroffenen Menschen, die sich bereits in sehr schwierigen Lebenssituationen befinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine echte Hilfe f\u00fcr einen Personenkreis, der nach pers\u00f6nlichen Schicksalsschl\u00e4gen irgendwo zwischen Obdachlosigkeit und erstem Wohnungsmarkt festzustecken droht, bedarf nach Meinung der SPD-Fraktion abgestimmter Konzepte und eines engmaschigen Netzes sozialer Begleitung. Letztere k\u00f6nne zeitweise \u2013 zumindest f\u00fcr einen Teil der Betroffenen \u2013 nicht in Form einer dezentralen Unterbringung sichergestellt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eErst vor wenigen Jahren erfolgte die \u00dcberleitung der Zust\u00e4ndigkeit von der ordnungsrechtlichen Obdachlosenversorgung ins Sozialreferat, ein f\u00fcr die SPD-Fraktion sehr wichtiger Schritt. Denn zuvor stand beispielsweise der Umgang mit Kindern in Notwohnanlagen nicht im Mittelpunkt der T\u00e4tigkeit; diese Thematik soll nun im Rahmen des Neubaus der Notwohnanlage und der in diesem Zusammenhang erg\u00e4nzenden sozialpolitischen Ma\u00dfnahmen besonderes Augenmerk bekommen\u201c, erl\u00e4utert Kolbe-Stockert.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie SPD-Stadtratsfraktion ist in der Vergangenheit bereits auf die Sozialb\u00fcrgermeisterin Dr.&nbsp;Astrid Freudenstein zugegangen, um bei der Ausarbeitung eines sozialpolitischen Gesamtkonzeptes ihren Beitrag auf dem Weg hin zu einem Gesamtpaket f\u00fcr die vielf\u00e4ltigen Problemstellungen rund um die Obdachlosen- und Notwohnversorgung zu leisten\u201c, berichtet Dr. Burger und ist zuversichtlich, dass zeitnah auch die n\u00e4chsten Schritte gemeinsam gegangen werden k\u00f6nnen: \u201eMit der aktuellen Beschlussfassung zur Neuorientierung bei der Unterkunft f\u00fcr Obdachlose (UfO) wurde bereits der erste gute Schritt auf diesem Weg gemacht.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDer Stadtrat hat am 20. 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