Regensburg,  15.05.2019

„Die Stadt Regensburg sieht sich als „familienfreundliche Stadt“ und sollte deshalb Familien mit Neugeborenen und Familien, die sich zu Hause der Betreuung von und Pflegebedürftigen mit Inkontinenz widmen, unterstützen“, stellen Stadtrat Ernst Zierer und seine Kollegin Evelyn Kolbe-Stockert fest.

Ernst Zierer
Ernst Zierer

Windeln erhöhen in diesen Fällen das Müllvolumen einer Familie erheblich. Um Engpässen beim Restmüll vorzugreifen und die häusliche Pflege zu unterstützen, gibt es vom Landkreis Regensburg auf Antrag kostenlose kommunale Abfallsäcke für inkontinente Menschen, die zuhause leben und gepflegt werden. Nach Vorlage einer entsprechenden ärztlichen Bescheinigung bei der zuständigen Gemeinde können die Antragsteller jährlich bis zu zwölf Stück erhalten. Die befüllten Säcke werden bei der regulären Müllabfuhr mitgenommen.

Eltern von Neugeborenen erhalten vom Landkreis Regensburg als „Willkommensgruß“ unter Anderem fünf kommunale Müllsäcke, um die plötzlich vermehrten Abfallmengen in den Griff zu bekommen.

Die SPD-Stadtratsfraktion schlägt vor, dieses im Landkreis bewährte und gut angenommene Angebot für die Regensburger Mitbürgerinnen und Mitbürger entsprechend zu

übernehmen.

Evelin Kolbe-Stockert
Evelyn Kolbe-Stockert

Um die betroffenen Familien ein wenig zu entlasten und deren Engagement bei der Pflege von pflegebedürftigen Angehörigen anzuerkennen, halten wir die kostenlose Bereitstellung von bis zu zwölf Abfallsäcken im Jahr für angemessen, ebenso als „Willkommensgruß“ einen Gutschein für fünf Müllsäcke, der an üblichen Verkaufsstellen für Müllsäcke eingelöst werden kann.

Die SPD-Stadtratsfraktion beantragte, die Verwaltung zu beauftragen, ein Konzept für die kostenlose Abgabe von (Windel)-Abfallsäcken für in Regenburg lebende pflegebedürftige Erwachsene und Neugeborene zu erarbeiten und in einer der nächsten Sitzungen zur Beratung und Beschlussfassung vorzulegen.

 

Kostenlose (Windel)-Abfallsäcke für Neugeborene und pflegebedürftige Erwachsene