Regensburg, 01.12.2020

Immer wieder werden Beschwerden über Geschwindigkeitsübertretungen in Wohngebieten und insbesondere in Wohnverkehrsstraßen an uns herangetragen.

In der letzten Woche erreichte uns ein Bericht über die Situation in Burgweinting im Bereich Barbara-Blomberg-Straße, der Marie-Höhne-Straße und der Marie-Schandri-Straße.

Für eine Wohnverkehrsstraße, in der lediglich Schrittgeschwindigkeit zulässig ist, wurden dort bei zwei Geschwindigkeitskontrollen Durchschnittsgeschwindigkeiten von 19,5 km/h und 20,5 km/h festgestellt.

Die SPD-Fraktion hat dies zum Anlass genommen, bei der Verwaltung nachzufragen, welche Maßnahmen zur Senkung des Geschwindigkeitsniveaus möglich wäre.

„Wenn Schwellen, die schon einmal bei einer Fahrradquerung im Inneren Westen zum Einsatz kamen, nicht möglich sein sollten, sollte überlegt werden, ob ähnlich wie in Tempo-30-Zonen Piktogramme als zusätzliche Hinweise für den verkehrsberuhigten Bereich direkt auf die Fahrbahn aufgebracht werden könnten“, schlägt Stadträtin Kolbe-Stockert vor.

„Wünschenswert wäre es, in einem Modellversuch einmal verschiedene Dinge situationsangepasst auszuprobieren, weil es sich bei den zu hohen Geschwindigkeiten um ein Problem handelt, das mehr oder weniger ausgeprägt in sehr vielen Wohnverkehrsbereichen im ganzen Stadtgebiet auftritt“, erklärt Fraktionsvorsitzender Dr. Burger.

Geschwindigkeitsübertretungen in Wohnverkehrsstraßen