Regensburg, 02.12.2019

Lebensmittel zu retten und an bedürftige Personen weiterzugeben: Das ist die Aufgabe, der sich die circa 100 Ehrenamtlichen rund um den Vorstand der Tafel Regensburg e. V. verschrieben haben. An fünf Wochentagen fahren drei Kühlfahrzeuge zu Lieferanten, um dort Waren abzuholen und diese dann an die Ausgabestelle zu fahren. Danach werden von den Ehrenamtlichen die Waren sortiert und „im Laden dann sehr ansehnlich präsentiert, wovon wir uns an diesem Samstag überzeugen konnten“, so die SPD-Stadträtin Evelyn Kolbe-Stockert. Jede Woche werden auf diesem Weg ungefähr 15 Tonnen Lebensmittel verteilt. „Besonders zu erwähnen“, so ihre Fraktionskollegin Dagmar Kick, „ist dabei auch, dass am Dienstag bei der „Sozialtour“ die abgeholten Lebensmittel direkt an verschiedenen Orten, z. B. Frauenhaus, Bahnhofsmission, Strohhalm, ausgegeben werden. Dies stellt ein sehr schönes Serviceangebot der Tafel Regensburg dar.“

Die Kundinnen und Kunden wissen aufgrund eines Termin- und Ausgabeplans, zu welcher Uhrzeit sie Waren mit einem von der Tafel Regensburg e. V. ausgestellten Berechtigungsausweis abholen können. Somit entstünden laut Herrn Fischer, dem 2. Vorsitzenden der Tafel, auch keine langen Warteschlangen.

Beim Besuch der Stadträte erzählte Herr Fischer außerdem auch von seiner Sorge, wo die Tafel Mitte des nächsten Jahres ihre Heimat finden werde. Mitte 2020 muss die Tafel die jetzigen Räumlichkeiten verlassen. Sie sei deshalb sehr intensiv auf der Suche, neue Räumlichkeiten mit einer guten Anbindung an den ÖPNV zu finden.

SPD-Fraktion würdigt die sehr gute Arbeit, die ehrenamtlich mit viel Engagement geleistet wird. Sie wünscht allen dort Aktiven, dass ihre Raumsuche bald erfolgreich ist und sie weiterhin ihr wertvolles Engagement fortsetzen können. Dabei wird die SPD-Fraktion die Tafel nach Kräften unterstützen.

 

Die „Tafel“ in Regensburg: Gerettete Lebensmittel für Bedürftige